falscher Verleumdungsvorwurf von Thomas Hatz

E-Mail von Thomas Hatz mit einem falschen Verleumdungsvorwurf gegen Martin Pálffy als Begründung für dessen Ausschluss aus der Altsalemer Vereinigung e.V ASV vom 11.12.2015:

falscher Verleumdungsvorwurf von Thomas Hatz AVdmp ThH 1v1 ASV20151211

Der einstmmige Ausschlussbeschluss des ASV Präsidiums, datiert vom 11.12.2015 ging  per E-Mail bei mir um 14.55 Uhr ein.
Der o.a. Vorwurf von Hatz ging jedoch erst am 11.12. um 16.57 bei der ASV Geschäftsstelle ein.
Es besteht daher der begründete Verdacht, dass der ganze Vorwurf (abgesehen, dass er falsch war)  „produziert“ wurde, als nachträgliche Rechtfertigung für eine Entscheidung, die bereits schon lange entschieden war.

Die ASV Geschäftsstelle hat dann erst danach, um 17:32 dieses Mail an den Rechtsanwalt Thiery gemailt.

 

 

Entscheidung über die Zukunft Salems („das Salem Kolleg gehörte geschlossen, nicht der Hohenfels“)

Brief von Carl Christian Jancke                                          6.11.2015

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

Am 07. und 08. November entscheiden Sie über die Zukunft Salems. Nachdem Friederike Mauritz Ihnen meinen Brief an das ASV – Präsidiums zugeleitet hat, erlaube ich mir hier einige Ergänzungen. Ich bitte um Geduld und Nachsicht, dass Ich Ihre Zeit und Aufmerksamkeit beanspruche. Salems Stärke war die Kontinuität im Wandel, die Salemer Werte in veränderte Rahmenbedingungen zu übersetzen und zu erkennen, welche Strukturen bewährt und welche überkommen waren. Die in Frage gestellte Dreistufigkeit ist ein klassisches Beispiel dafür, wie innovativ Salem immer wieder auf eine selbstverschuldete Existenzbedrohung reagiert hat. Die Schule hat sich einfach neu erfunden, ohne ihrer DNA untreu zu werden. Salem hat sich in seiner Vergangenheit hervorragend auf das Erbe Kurt Hahns verstanden. Es hat die konkreten, veralteten Strukturen wie den aristrokatischen Ständestaat abgelegt und die Idee der politischen Erziehung zeitgemäß interpretiert. Von dieser Fähigkeit, Hahns Prinzipien in einer veränderten Welt zu reflektieren, ist nichts mehr zu sehen. Die Schule verharrt seit viel zu langer Zeit im selbstgefälligen Stillstand und dem vermeintlichen Bewusstsein, so bleibe man das beste Internat der Welt von selbst. Heute reagiert Salem ängstlich und defensiv auf die eigene Krise und nicht mit einem neuen Entwurf: Wie verlängert man das Konzept der Erlebnispädagogik in den virtuellen Raum, der unser Leben immer mehr beherrschen wird? In einer Zeit, in der geograpische Entfernungen immer mehr an Bedeutung verlieren, hat das auch Konsequenzen für das Landerziehungsheim. Salems Antwort ist ein digital gepimpter Kapitelsaal und ein Handy- und Computerverbot während bestimmter Tageszeiten. Das ist für einen pädagogischen Leuchtturm zu wenig. Und wie machen wir ein Asset aus unserer internationalen Kompetenz und dem Alleinstellungsmerkmal, in Round Square mit über 150 hervorragenden Schulen auf der ganzen Welt vernetzt zu sein. Die Antwort müsste doch wohl „Salem weltweit“ und nicht „Salem an einem Ort“ sein. Wenn jeder Salemer Schüler ein Trimester oder Jahr auf einer dieser Schulen verbrächte, entstünde ein einmaliges Angebot, das für viele Eltern und Schüler hoch attraktiv wäre. Und das können die vielen Schulen in den Großstädten nicht bieten, und wenn sie sich noch so international nennen. Sie bleiben lokale Bildungsangebote. Die Generation unserer Kinder erfüllt Kurt Hahn einen ungeträumten Traum. Sehr viele von ihnen erleben irgendwo auf dieser Welt ein freiwilliges soziales Jahr , übernehmen Verantwortung für andere und stehen dabei auf den eigenen Füßen. Auch wenn manches davon nach Armutstourismus von Kindern aus reichen Ländern klingt, profitieren die meisten von ihnen enorm und zu denen, denen geholfen wird, entstehen Freundschaften, die heute dank Facebook fortbestehen. Erlebnispädagogik at it´s best. Die Antwort der Schule darauf ist das Salem Kolleg, wo dem unentschloßenen Abiturienten von wissenschaftlichen Hilfskräften für 20.000 Euro die Entscheidung abgenommen werden soll, was sie mit ihrem Leben anfangen könnten. Zu den Ingredenzien gehört auch die Simulation eines Schusses Hahnscher Erlebnispädagogik im irrealen Raum. Mit der Realität, die die Freiwilligen auf allen Kontinenten erleben, hat das nichts zu tun. Das Konzept ist an Weltfremdheit nicht zu überbieten. Das Salem Kolleg zeigt das ganze Dilemma: Als Cash Cow erfunden, produziert es mangels Nachfrage (die zu erwarten war) horrende Verluste – man spricht von 600.000 Euro p.A.. Gleichzeitig gefährdet es die Existenz der ganzen Schule, weil das Marketing alleine darauf focussiert wurde und der 12. Jahrgang nicht mehr geschlossen auf den Härlen wechseln kann. Das Salem Kolleg gehört geschlossen und nicht der Hohenfels. Eine offensive Vermarktung der Oberstufe würde zum nächsten Jahr schon wieder einen Teil der Internatsplätze füllen können. Die Dominanz der Betriebswirtschaft über die Pädagogik hat besonders deshalb fatale Folgen, weil der Journalist Leicht und der Pädagoge Westermeier keine wirkliche Ahnung davon haben. Denn ein Unternehmen lebt nicht von der Einsparung von Kosten sondern vom Verkauf eines Produkts und damit auch von dessen Faszination. Wer sich auf den einseitigen Rationalisierungspfad begibt und dabei auch noch die Qualität aus den Augen verliert, landet in der Opel-Falle. Durch Erosion von Produkt und Marke sinkt der Absatz bis zur Insolvenz. Eine fatale Abwärtsspirale. Standortschließungen pflastern auf diesem Weg in´s dunkle Tal den Weg.. Diese Entwicklung ist für Salem vorhersehbar. Jede große Marke lebt von immateriellen Werten, Ideen, Visionen. Wer meint, wie Robert Leicht, wer Visionen hat, solle zum Augenarzt gehen, taugt vielleicht zum Verwaltungschef einer öffentlich-rechtlichen Behörde mit staatlicher Bestandsgarantie. Wer wie Salem ständig die Idee des Unternehmers penetriert, sollte über den Horizont des Buchhalters hinaus blicken können und mit Zielen, Innovationen und offensiven Entwürfe. Der große Werber David Ogilvy hat einmal sinngemäß gesagt: Ein Produkt ist nicht wegen seiner Eigenschaften erfolgreich. Sondern wegen der Vorstellung, die der potentielle Kunde von diesen EIgenschaften hat. Ein Unternehmer hätte bei Google, Apple, Microsoft oder wenigstens bei der deutschen Telekom (dort sitzt ein Altsalemer sehr prominent als Vertrauter des Vorstandsvorsitzenden) angeklopft und gefragt: Wie sieht digitales Lernen und Leben in der Zukunft der Kinder aus, die heute in Salem leben? Welche Implikationen hat das auf die Erziehung. Und eine strategische Partnerschaft hätte gewiss auch keine finanziellen Nachteile. Wer wissen will, was gerade die amerikanischen Konzerne und ihre Gründer, die von nichts anderem als der Generierung von Wissen leben, in Bildung investieren, dem empfehle ich mal einen Besuch in Stanford.Salem hat mit dem Round Square Netzwerk ein Asset zu bieten, dass zum weltweiten Anspruch dieser Konzerne passt. Salems Krise schleicht sich schon durch die letzten 10, 15 Jahre. Sie begann, als es nicht gelang einen Nachfolger für Bueb zu finden und der kollektive Internatsvereinsvorstand darauf die Flinte in´s Korn warf. Unter dem Deutsch-Bänker Börsig wurde die Professionalisierung auf die Spitze getrieben, bis hin zur Überprüfung der Satzung des Elternbeirats durch die Rechtsabteilung der Bank. Seit des Übergangs der persönlichen Verantwortung für die Schule von den Mitgliedern des Internatsvereins an eine gemeinnützige Gesellschaft mit BESCHRÄNKTER HAFTUNG hat die Dominanz der Betriebswirtschaft über die Pädagogik drastisch zu genommen. Und wer weniger Verantwortung trägt, fühlt sich auch weniger verantwortlich und ist gerne bereit, sein Stimmrecht zu übertragen, statt sich auf die weite Reise an den Bodensee zu machen, um sich im Gespräch mit Lehrern und Schülern ein eigenes Bild zu machen. Wie hätten Kuenheim, Oetker und co. 1985 im Salemer Wohnzimmer gehandelt, wenn sie nicht unmittelbar gehaftet hätten? Wäre heute ein Markrag Bernhard denken, der sein Schicksal mit dem Kurt Hahns verbunden hat. Aber auch wir, ich müssen uns an die eigene Nase fassen. Erst als die Schließung des Hohenfelses anstand, sind viel zu wenige von uns aufgewacht. Wir nicht Internatsvereinsmitglieder hätten uns als “Stakeholder” früher einmischen müssen und Euch/Sie über unsere Bedenken aufmerksam machen. Als Prinz Max von Baden und Kurt Hahn Salem nach dem ersten Weltkrieg gründeten, wollten sie einen zweiten verhindern. Die Elite eines ganzen Kontinents hatte versagt. Meines Erachtens, weil sie aus einem aristrokatischen Zeitalter stammte, das mit der Industriegesellschaft nicht kompatibel war. Heute werden wir von einer Elite dominiert, die aus dem Industriezeitalter stammt und die digitale Revolution nicht versteht. Das wäre eine Herausforderung. Kurt Hahn hatte eine Vision. Robert Leicht hat keine Idee. Salem ist mehr als eine Privatschule. Salem ist ein öffentliches Gut! Es ist als eine politische Institution gegründet, die selbst das erfüllen sollte, was Salem von seinen Absolventen erwartete: Beispiel zu geben, Verantwortung zu tragen und dem Ganzen zu dienen. Dieser Auftrag scheint in den vergangenen Jahren verloren. Er ist es aber, der Salems Einzigartigkeit ausgemacht hat und aufgrund der Leuchtturmfunktion eine hohe Attraktivität auf Schüler und Eltern ausgestraht hat. Als Stakeholder, um im Jargon von Robert Leicht zu bleiben, kann ich nur an Sie als Mitglieder des Trägervereins unserer Schule appellieren. Die Miniaturvariante von “Salem an einem Ort” ist nicht nur defensiv. Sondern destruktiv. Und am Ende defizitär. Der Weg in die Insolvenz ist vorgeschrieben. Es gibt kein Argument, warun die neue Struktur auch nur einen Schüler zusätzlich anlocken könnte. Sondern nur die vage Hoffnung, dass nicht allzu viele nicht gehen. Und noch ein paar kommen. Das ist zuwenig. Zuguterletzt wird die Salemer Sache ihre wichtigsten Protagonisten verlieren. Die ehemaligen Schüler. Wir können uns mit dem, was in Salem gerade geschieht, nicht identifizieren. Wir sind aber nicht nur vermeintliche Nostalgiker und Störenfriede. Wir sind Multiplikatoren und Reservoir. Mit der Entscheidung, den Hohenfels zu schließen, wird das elastische Band zwischen Absolventen und Schule unwiderruflich zerschnitten. Es fällt mir schwer, diesen Brief zu schließen. Es gibt zuviel, was nicht gesagt und vorgetragen ist. Salems Zukunft liegt in Ihren Händen. Sie können sich für die kleinmütige Variante entscheiden und hoffen, dass Salem an einem Ort mit einer Handvoll Schüler im Schloßbezirk als Presse für schlechte Schüler überlebt. Irgendwie. Sie könnten sich aber auch entscheiden, Vorstand und Geschäftsführung ein endgültiges Votum zu verweigern. Und zwei Maßnahmen zu beschließen. Ein Kreis um Metz und Schiffer hat ein pädagogisches Konzept entwickelt, das die Wiederbelebung der Salemer Pädagogik formuliert und die aktuellen Schwächen im täglichen Geschäft beseitigt. Es wird auf breite Zustimmung aller Stakeholder treffen, der Schüler, der Pädagogen, der Eltern und der Altschüler, die das blanke Schließungskonzept ablehnen. Die Konzentration auf das Wesentliche würde vielleicht die operativen Probleme lösen und die aktuelle Qualität auf ein Niveau zu heben, das wieder attraktiv ist. Der zweite Schritt muss ein zukunftsorientiertes Konzept bringen. Dafür sollte sich Salem zwei, drei Jahre Zeit lassen und eben die zwei bereits gestellten Fragen mit Hilfe von Externen und gerade des Netzwerkes der Stakeholder aus Eltern und ehemaligen Schülern beantworten: Wie wenden wir das Konzept Hahns im 21. Jahrhundert an? Wie sorgen wir hier für Charakterbildung, die der nächsten, noch unvorstellbaren technologischen Innovation standhält? Und wie trägt Salem einer zusammen wachsenden Welt noch stärker Rechnung? Leider haben sich Vorstand des Internatsvereins und Geschäftsführung der Schule in einer mentalen Wagenburg verschanzt, aus der sie nicht mit der Überzeugung des Arguments sondern gegenüber den Mitarbeitern mit dem Instrument der Abmahnung agieren, wie auch das Präsidium der ASV gegenüber ihren Mitgliedern. Mir scheinen sie in einer Art Tunnelblick auf die vermeintlich produktivste Lösung “Salem an einem Ort” fixiert. Die intellektuellen Scheuklappen verhindern die Wiedererlangung des Überblicks. Wer überzeugende Argumente hat, braucht die Diskussion nicht zu scheuen und könnte es auch aushalten, dass alternative Konzepte entwickelt und Ihnen, den Mitgliedern des Internatsvereins, präsentiert werden. Am Ende kommen wir zum Anfang zurück. Salem ist nicht mehr so viel besser wie viele anderen Schulen. Durch eine Reduzierung der Standorte verliert es auch noch ein strukturelles Alleinstellungsmerkmal. Ändern tut das nichts, denn die Schule macht mit zu wenig Schülern in der Oberstufe Verluste. Und mit dem gescheiterten Experiment des Salem-Kollegs. Liebe Mitglieder des Internatsvereins. Übernehmen Sie Verantwortung und schaffen Sie keine unumkehrbaren Entscheidungen. Lassen Sie sich nicht unter einen vermeintlichen Druck setzen und halten Sie der Schule alle Optionen offen. Viele der „Stakeholder“, die übergangen, ignoriert, teilweise diffamiert und ausgegrenzt werden sollten, stünden Salem mit Geld und gutem Rat zur Seite. Und die allermeisten, die sich im Verein „Pro Hohenfels“ engagiert haben (ich übrigens nicht) sind keine Nostalgiker. Mit herzlichem Gruß Carl Christian Jancke

Ende

Das grosse Schweigen gibt Anlass zur Sorge; Protokollfehler zeigen die ASV Wirklichkeit

Forumbeitrag im ASV-Forum, 18. Juli 2015 (07 ASV20150718- 05)

Wer über die –etwas komplizierten – Vorgänge der letzten Monate hier unten nachliest wird sehen, wie die Politik in der ASV läuft. Dazu kann ich meine persönliche Meinung und weiter unten einen Antrag auf Berichtigung des Protokolls wider nicht zurückhalten:

Die unten geschilderte Vorgangsweise bei der Handhabung des Forums in den entscheidenden Wochen mit der Aussage des Präsidenten: „ist nicht elegant gelöst“ demonstrieren eine Selbstherrlichkeit, die die Grenzen des Erträglichen übersteigt. Soll das in der ASV so weitergehen? Ob der restliche ASV Vorstand, die Regionalbeiräte und Jahrgangsvertreter (insgesamt ca. 50 Personen!) alle daüber (richtig: darüber) genügend informiert sind (oder es sein wollen) oder es nur stillschweigend dulden, was hier passiert, ist mir nicht bekannt. Und wie sie diese Politik gegenüber den ca.  3.700 ASV Mitgliedern in den nächsten Jahren vertreten wollen, müssen sie selbst entscheiden. Dieses grosse Schweigen – in den übrigen 98 % der ASV Mitglieder – jetzt, kurz  vor dem Mitgliedervotum – gibt Anlass zur Sorge. Auch hier in der ASV, nicht nur im IV sieht es nicht gut aus. Ich bin trotzdem optimistisch und wage zu hoffen, dass in den nächsten Wochen und Monaten die Weichen klar für die Zukunft gestellt werden.

ANTRAG um Berichtigung des Protokolles der Mitgliederversammung vom 24.5.2015

An die Altsalemer Vereinigung e.V. An den Vereinsvorstand
Betrifft: Antrag um Berichtigung des Protokolles

Sehr geehrte Damen und Herren, das Ergebnisprotokoll der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 24.5.2015 der ASV enthält in Punkt 16 zwei Fehler. Es wird um Berichtigung des Protokolls ersucht.

ERSTER FEHLER:

Mein Antrag vom 22.4.2015 lautet:„Antrag auf Einrichtung eines Diskussionsforums auf der nur für Vereinsmitglieder zugängigen ASV Homepage“. Er lautet nicht: Antrag auf Verbesserung des Forums“ auf der ASV Homepage“. Dieser Antrag wurde am 22.4. an die Geschäftsstelle der ASV übermittelt und sollte gleichzeitig als Beitrag im Forum veröffentlicht werden. Nach Absendung ins Forum hatte es sich aber herausgestellt dass dieses nicht funktioniert. Der Beitrag war unauffindbar. Denn das Forum war tot. Es war – wie sich bei meinen Recherchen herausstellte – jahrelang nicht benutzbar. Dies war vom Vorstand beabsichtigt, wie mir alle zuständigen Personen, die ich befragte, bestätigen mussten. Zu Zeiten von André Scheffknecht und dann noch eine Zeit danach (wie lange genau ist unbekannt) hatte es aber funktioniert. Die Beiträge wurden damals unmittelbar nach Absendung automatisch veröffentlicht – ohne Freistellung durch Webmaster, Geschäftsführung oder den Präsidenten. André hätte – wie er mir ausdrücklich versicherte, gar nicht die Zeit gehabt, die Beiträge freizustellen. Sie sie gingen sofort online. Wie die Praxis nach Andrés Abgang war, und wann genau die Umstellungen auf „Abschaltung des Forums“ oder auf „Freistellung“ erfolgte, und wer dafür verantwortlich war, konnte ich trotz intensiver Bemühungen nicht herausfinden. Im Juni 2011 war das Forum jedenfalls kurzfristig in Funktion.

Die Veröffentlichung meines Beitrages vom 27.3. 2015 erfolgte dann erst ca. 10 Tage danach (mit dem Datum „27.3.2015“). Es bedurfte einer Reihe von Telefonaten mit verschiedenen Personen, einer Intervention eines Salemer Klassenkameraden – also von Druck. Dies hat mir dann Stephan Kloess ausdrücklich vorgeworfen, was nichts daran änderte, dass das Forum fast 4 Jahre lang abgeschaltet war. Mein Beitrag vom 27.3. und alle danach folgenden Forumbeiträge anderer ASV Mitglieder erschienen dann bis zum 11.Mai auf eigens dafür angelegten Seiten der ASV Homepage, alle bezeichnet mit „Forum“ und teils mit mehrtägigen Verspätungen. Dies musste (höchstwahrscheinlich) per Hand durch Übertragung der Texte gemacht werden, da es nicht automatisch erfolgte. Diese Methode der Veröffentlichung bis zum 11.5. war mangelhaft konzipiert. Subkommentare zu Beiträgen wurden sukzessive immer schmäler und waren dann kaum mehr lesbar. Das Forum war – wie mir ausdrücklich bestätigt wurde –nicht einmal getestet worden.

Dies alles zeigte, dass sich der Text meines Antrages vom 27.3. nachtäglich eindeutig falsch erwies. Es war unrichtig, dass die „unkomplizierte Nutzung des Forums kaum möglich war“. Faktisch war die Nutzung des Forums unmöglich!.

Dies veranlasste mich, meinen Antrag am 22.4. neu zu fassen. (Die zahlreichen Reaktionen können in den Forumbeiträgen im ARCHIV des Forums nachgelesen werden).

Ich hatte am 27.März beim Schreiben und vor der Absendung meines Beitrages ein äusserst ungutes Gefühl. Irgendetwas stimmte nicht. Denn es fehlten für Internet-unerfahrene Nutzer bauchbare Empfehlungen oder Anleitungen, wie das Forum zu nutzen sei. Die Aufmachung der Forumseite war anders als die mir bekannten Foren im Netz. Ausserdem hatte ich in den vorangehenden Monaten mehrmals versucht, einen Beitrag im Forum zu schreiben, was aber jedesmal nicht funktionierte. Warum genau – Monate danach – ist nicht mehr nachvollziehbar. Doch vor allem: die Löschung meines eigenen Beitrages in der Präsidentschaft Stefan Soinés im Juni 2011 hatte mich misstrauisch gemacht. Aus Vorsichtsgründen, um keine unrichtige Aussage zu machen und niemanden zu beschuldigen, hatte ich daher nicht geschrieben: „das Forum funktioniert nicht“, sondern nur: „derzeit ist eine unkomplizierte Nutzung des Forums kaum möglich“. Denn das Forum hätte ja funktionieren können! Dann wäre ich der Blamierte gewesen. Und man hätte mir zu Recht eine unwahre Aussage vorwerfen können.

Da am 27.3. der Beitrag nicht online ging, musste ich aktiv werden. Es entbrannte ein teils heftiger Schriftverkehr. Telefonate mit verschiedenen zuständigen Personen waren nötig, mit mehreren ASV Freunden und auch mit Stephan Kloess und führten dann dazu, dass der Beitrag erschien – ca. am 7. April (ohne einen automatischen Datumstempel) mit meinem „alten“ Datum der Absendung: 27.März 2015 – ein klares Indiz, dass der Artikel „per Hand“ eingefügt wurde.

Trotz der dieser Verspätung war ich über meinen ersten Erfolg zufrieden – das Eis war gebrochen. Doch konnte ich damals Stephan Kloess keineswegs überzeugen, dass das Forum in Wirklichkeit kein Forum war, sondern ein Scheinforum und dass „Freistellen“ von Beiträgen nicht zulässig sind. Im Gegenteil, er wollte es wie bisher dabei belassen, dass die Beiträge „freigestellt“ werden sollten. Bildlich gesprochen entsprach das Forum einer versperrbaren gläserne Vitrine, dessen Schlüssel der Präsident innehat. Und auf diese Weise wurde das Forum bis zum Abend des 11.Mai. betrieben: der Schein eines echten Forums war gewahrt.

Da ich über die Verantwortlichkeit für das Forum vor Stephans Kloes´s Zeit als Präsident mehr wissen wollte, habe ich mich an die wichtigsten Entscheidungsträger von damals gewandt. Dabei erfuhr ich, dass diese nicht nur gewusst haben, sondern es ausdrücklich gewollt war, dass das Forum nicht funktionieren sollte. Von „Freistellung war in meinen Gesprächen nie die Rede, da man ja nur freistellen kann, wenn man überhaupt bereit ist, Beiträge zu veröffentlichen. Dies alles wurde den Mitgliedern durch fast 4 Jahre hindurch verschwiegen – 2 Präsidentschaften hindurch.

Aus den oben geschilderten Gründen erfüllte das Forum bis zum Abend des 11.5. nicht die Erfordernisse der neuen ASV Satzung – mit Konsequenz der Nichtigkeit aller Beschlüsse. Ein echtes Forum hätte man – wenn man es gewollt hätte – Anfang April innerhalb weniger Arbeitsstunden in die ASV Homepage integrieren können. (Fertige Forenprogramme kann man heute als Paket kaufen.) Dies hätte wahrscheinlich den Ansprüchen des § 7 der ASV Satzung entsprochen und den Mitgliedern eine ungehinderte direkte Möglichkeit zur Kommunikation und Diskussion über die Anträge für die Mitgliederversammlung gegeben, welche Anfang April verschickt wurden. Um rechtzeitig noch Anträges für die MV zu stellen. Ich hatte sofort versucht, Stephan auf dieses Problem hinzuweisen – seine Reaktion bestand darin, das Telefongespräch durch Abschalten zu unterbrechen… Aus allen diesen Gründen war es überdringlich geworden, meinen ersten Antrag vom 27.3.2015 am 22.4.2015 zu berichtigen.

Offensichtlich werden alle diese Fakten und mein Antrag weiter ignoriert. Und wenn in Punkt „Bericht des Präsidenten“, auf Seite 3, Punkt 6. „Kommunikation“ in Punkt „e“. geschrieben steht: „war in seiner ersten Variante nicht ganz elegant gelöst“, ist das schlichtweg eine Verdrehung der Fakten.. Das Beibehalten dieser „nicht ganz elegante Lösung“ (=Scheinforum) war nichts anders, als ein juristischer Taschenspielertrick. Die Verweigerung, unverzüglich ein echtes Forum einzurichten bzw. dies bis zum 11.5. hinauszuzögern, hat es den Mitgliedern wesentlich erschwert, im Forum zu kommunizieren, wie es die Satzung der ASV (gültig seit 2013!) erfordert. Damit war es unmöglich, fristgerecht (bis zum 11.5.) zeitgerecht allfällige Anträge für die Mitgliederversammlung für den 24.5. zu stellen (2-Wochenfrist!). Damit wurde den Mitgliedern ein wesentliches Mitgliedsrecht vorenthalten, was meiner Meinung die Möglichkeit öffnet, gegen die Beschlüsse mit einer Nichtigkeitsklage vorzugehen.

ZWEITER FEHLER

Fehlen von 2 Aussage in der Mitgliederversammlung:

Der Präsident des ASV hat mich nach der Abstimmung über meinen Antrag zur zukünftigen Mitwirkung an den erforderlichen Verbesserungen am Forum ausdrücklich eingeladen. Diese Einladung und meine Antwort fehlen im Protokoll. Es wird gebeten, das nachzuholen

Ich ersuche um Korrektur der Fehler im Protokoll.
Mit freundlichen Grüssen
Martin Pálffy

 

 

Das Verhältnis zwischen der ASV und dem Salemer Internatsverein – Ton und Musik, die stimmen müssen

Musik zwischen der ASV und dem Salemer Internatsverein – Ton und Musik, die stimmen müssen.
Wir haben eine Situation, die wir akzeptieren müssen. Fünf, hundert oder die schon fast viertausend Mitglieder der ASV dürfen in die Schulleitung Salems nicht hineinregieren. Wenn das möglich wäre, wäre die Schule Salem in Chaos schon lange untergegangen.
Allerdings brauchen die beiden Seiten einander. Die eine kann ohne die andere nicht (über)leben. Alleine sind sie nichts, gemeinsam können wir aber alles bewirken!
Es geht daher darum, eine Musik zu spielen, die aufeinander abgestimmt ist und die andere Seite respektiert.
Und diese Musik sorgsam zu pflegt. Dies ist sträflich unterlassen worden. Das muss sich ändern!
Wenn wir das nicht schaffen, wird Salem nicht überleben.
Es wird daher an den Verantwortlichen und allen Mitgliedern beider Seiten liegen, das zu berücksichtigen, jeder wie er kann. Und es ist kein gutes Spiel, wenn sich die Verantwortlihen abschotten und auf die anderen nicht hören wollen.
Denn die vielen Mitglieder der ASV und deren Umfeld, Freunde, Verwandte bringen der Schule einen Teil der Schüler, die sie brauchen – seit Jahrzehnten. Und sie wollen das. Und sie sollten es auch wollen können. Ohne Interesse und Kommunikation geht das aber nicht.
Denn aus der ASV rekrutieren sich die meisten Geldgeber, nicht alle, aber sehr viele. Ich persönlich weiss von solchen Geldgebern, die auch bereit sein werden, wieder Geld zu geben.
Allerdings: nur wenn die Musik spielt!