Wünsche zum Neuen Jahr mit einer überaus positiven Information

Lieber Altsalemer, liebe Freunde, alt und jung, in- und ausserhalb der Altsalemer Vereinigung,

den Lesern dieser Internetseite wünsche ich alles Gute, Erfolg und Gesundheit im neuen Jahr. Und uns allen wünsche ich besonders, dass in Salem – wo in diesem Jahr wichtige Entscheidungen fallen werden – noch eine Wende zum Positiven eintritt. Euer Engagement und Interesse für Salem aufzugeben hieße die Hoffnung aufgeben. Wenn wir jetzt nachlassen, kann es zu spät sein.

Wollen wir das zulassen?

Martin Pálffy

P.S: aus diesem Anlass  möchte ich mit einer ganz unglaublich positiven Nachricht schließen. Sie hat zwar mit Salem nichts zu tun. Sie zeigt aber dass man Hoffnung nie aufgeben darf. Sie lautet:

„Warum steht über die wirklichen Revolutionen nichts in der Zeitung?
Der Beitrag stammt aus einem in Österreich viel gelesenem Blog von Andreas Unterberger, Wien und lautet:

Vor 50 Jahren begann die größte Revolution in der Menschheitsgeschichte – und in Europa hat sie bis heute kaum jemand zur Kenntnis genommen. Obwohl sie wichtiger war und ist als alles, was seither auf der Erde geschehen ist. Kommt diese Ignoranz daher, dass diese Revolution in Asien stattgefunden hat? Kommt sie daher, dass sie so gar nicht in den Zeitgeist der selbsternannten Intellektuellen Europas passt, die seit der sogenannten 68er Revolution einen Schwachsinn nach dem anderen anbeten? Oder kommt sie daher, dass sie eine positive Revolution gewesen ist, während Medien immer nur die schlechten Nachrichten transportieren wollen?

Es ist die grüne Revolution. Sie hat in diesen 50 Jahren rund eine Milliarde Menschen vor dem Hungertod gerettet. Um sich die Dimension vorstellen zu können: Das ist ein Vielfaches der Opferzahlen, welche die drei schlimmsten Totalitarismen der letzten 100 Jahre gefordert haben, also Kommunismus, Nationalsozialismus und Islamismus zusammen.

Eigentlich eine verrückte Welt, die immer nur das Negative groß beachtet, das Positive hingegen nicht einmal zur Kenntnis nimmt. Auch wenn es noch so groß und bedeutend ist. Zumindest hier und heute soll diese sensationelle Entwicklung gewürdigt sein. An sie zu erinnern, ist umso wichtiger, als sie heute unter dem Diktat der NGOs und der zumindest in Europa herrschenden Fortschrittsfeindlichkeit wohl nicht mehr stattfinden könnte.

Die grüne Revolution hat aus einer Reihe von Erfindungen, Forschungen und Entwicklungen bestanden. Wenn man sie an einem einzelnen Schritt festmachen will, dann war das zweifellos die Einführung einer neuen genetisch veränderten Reissorte mit dem wenig erotischen Namen IR8 vor genau fünfzig Jahren in Indien. Von zwei privaten amerikanischen Stiftungen finanziert hat ein Forschungsinstitut in den Philippinen durch eine Unzahl von intensiven Kreuzungen und Versuchen diese Sorte entwickelt, die sofort geradezu sensationelle Ergebnisse brachte.

Sie hat den Reisertrag pro Hektar zumindest verdreifacht, unter besonders günstigen Bedingungen und zusammen mit weiteren Entwicklungen der grünen Revolution sogar verzehnfacht. Inzwischen haben weitere Forschungen auch die Resistenz gegen diverse Krankheiten erhöht, den Geschmack verbessert und für einen großen Variantenreichtum an neuen Sorten gesorgt. Heute wird vor allem an der Entwicklung von solchen Sorten gearbeitet, die erstens der angedrohten Klimaveränderung standhalten können, und die zweitens bestimmte Vitamine enthalten, deren Konsum viele Krankheiten verhindert.

Tatsache ist: Vor Beginn der grünen Revolution haben von der Bevölkerung Asiens 50 Prozent unter Hunger gelitten, heute sind es 12 Prozent. Der Preis für ein Kilo Reis ist zugleich deutlich gesunken. Gleichzeitig hat sich aber auch die Bevölkerungszahl Asiens von 1,9 auf 4,4 Milliarden vergrößert (das sind weit mehr als die Hälfte der derzeit 7,4 Milliarden Erdbewohnern). Wenn dieses Bevölkerungswachstum nicht durch die grüne Revolution aufgefangen worden wäre, dann hätte es mit Sicherheit nicht nur eine Milliarde Hungertote gegeben, sondern auch viele durch Hunger verursachte Völkerwanderungen und Kriege.

In Europa kann man sich kaum vorstellen, wie wichtig Reis für die Ernährung Asiens ist. Nach seriösen Schätzungen werden dort nämlich 80 Prozent der Kalorien über Reis konsumiert.

IR8 und die gesamte grüne Revolution sind ein unfassbarer Erfolg von Wissenschaft und Technik, von Mut zur Innovation und privater Dynamik. Die Hauptinitiativen dabei kamen von zwei Stiftungen, die die urkapitalistischen Namen Ford und Rockefeller tragen. Umso mehr Hoffnungen kann man daher darauf setzen, dass heute ebenfalls private Stiftungen – die von Bill Gates ist weitaus die größte und bekannteste, aber keineswegs einzige – auch den Kampf gegen die großen Massenkrankheiten mit Erfolg und Effizienz vorantreiben können.

Je mehr man über diesen größten Erfolg der Menschheitsgeschichte erfährt, umso klarer wird aber auch, wie stark die Kräfte sind, die diesen Erfolg totschweigen wollen:

Der in den meisten europäischen Parteien – ob dunkelrot, ob hellrot, ob grün, ob schwarz, ob blau – tiefverwurzelte Sozialismus kann unmöglich eingestehen, dass private, also freiwillige philanthropische Initiative mehr Fortschritt zustandegebracht hat als all die Billionen an Steuergeldern, die die Politik den Menschen abgepresst hat.

Die in den meisten europäischen Parteien und Medien vor allem durch die Propaganda von Greenpeace tiefverwurzelte Grünideologie kann unmöglich zugeben, dass genetische Entwicklungen so triumphal erfolgreich gewesen sind

Der bei den meisten Sozialisten schon lange virulente und sich neuerdings vor allem bei manchen einfältigen Kirchenführern eingrabende Hass auf die Marktwirtschaft („Dieses System ist Mord“) kann unmöglich zugeben, dass urböse Kapitalisten wie Ford und Rockefeller den größten positiven Fortschritt der Menschheit seit Beginn der Geschichtsschreibung ausgelöst haben.

Der riesige globale Entwicklungshilfeapparat mit seinen Tausenden staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen und vielen Hunderttausenden hauptberuflich davon Lebenden (und sich dabei gut und wichtig Vorkommenden) kann kein Interesse haben, dass seine gesamten Aktivitäten von Forschung und Gentechnik in den Schatten gestellt werden. Oder gar am Ende überflüssig werden.

Und die an Universitäten so dominierenden und den öffentlichen Diskurs so beherrschenden Geistes- oder gar Sozialwissenschaften können niemals zugeben, dass die immer als ethisch problematisch hingestellten Naturwissenschaften tausend Mal mehr Gutes getan haben als sie alle zusammen.

Zum Schluss eine prägende subjektive Erinnerung: In den Jahren rund um die erste Einführung von IR8 habe ich in einer Zeitung eine Notiz von rund 15 Zeilen gelesen, die mir bis heute in Erinnerung geblieben ist. Ihr Inhalt: In China sind mehr als 300.000 Menschen bei einer Hungersnot verreckt. 15 Zeilen. Weder vorher noch nachher war darüber sonst etwas zu lesen. Das war für die damalige Menschheit offenbar eine mehr oder weniger normale Nachricht. Heute hingegen kann sich seit langem niemand mehr an eine annähernd gleich große Hungerkatastrophe erinnern.

Gewiss sind die 12 Prozent heute in Asien Hungernden (wohlgemerkt: Sie sind hungernd, nicht verhungernd) noch immer zu viel. Aber auch diese Zahl kann, so wie es im 20. Jahrhundert in Österreich gelungen ist, wohl noch auf null reduziert werden, wenn keine Kriege ausbrechen, wenn keine grün-bewegte Fortschrittsfeindlichkeit die weitere Entwicklung verhindert, wenn keine absurde Diktatur ein Land quält.

(Quelle: http://www.andreas-unterberger.at/ )

 

Christian Jancke zum Tod von Hildegard Hamm-Brüchner

Beitrag von Christian Jancke zum Tod von Hildegard Hamm-Brüchner

Soeben wird gemeldet, dass Hildegard Hamm-Brücher im Alter von 95 Jahren gestorben ist. Sie war eine der Vorzeigealtsalemerinnen und hielt auch 1986 beim Jubiläum in Anwesenheit des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker die Festansprache.

Die beiden, wie viele andere öffentliche Persönlichkeiten setzten damals mit ihrer Anwesenheit ein Zeichen für die Schule in der Auseinandersetzung mit dem Markgräflich Badischen Haus. Der Markgraf hatte damals der Schule den Mietvertrag gekündigt, weil der Internatsverein sich weigerte, dessen Forderung zu folgen, den damaligen Schulleiter Bernhard Bueb zu entlassen.

Man stelle sich mal vor, der Bundespräsident würde heute i.B. auf den Richtungsstreit in Salem Stellung zu beziehen. Mehr ist zum Bedeutungsverlust unserer Schule nicht zu sagen.

Hildegard Hamm-Brücher war eine der großen Politiker der Nachkriegszeit und die große Dame des Liberalismus. Sie war eine der ersten Frauen in hohen Staatsämtern und eine moralische Instanz.

Ich gebe zu, dass mir als klassischer Liberaler Hayekscher Prägung ihre durch die sozialliberale Koalition (1969-83), auf deren Ende wir auf dem Spetzgart stilecht mit Erdbeersekt angestoßen haben, ein wenig fremd war. Das ändert aber nichts an meinem Respekt vor ihrer untadeligen Haltung, die sie beim Koalitionswechsel bewies.

Die bewies sie auch 2002, als sie schweren Herzens aus der FDP austrat. Jürgen Möllemann versuchte damals, die einzige Partei mit einem liberalen Flügel mit viel Geld aus dubiosen Quellen (wohl aus dem Nahen Osten) gegen Israel mit antisemitischen Tönen in Stellung zu bringen.

Haltung ist etwas, was in Salem heute leider keine Rolle mehr spielt. Sie zeichnete viele Altsalemer früher aus.

Offener Brief an Robert Leicht: Robert tritt zurück

Offener Brief an Robert Leicht: Robert tritt zurück, Einladung an Robert Leicht, konsequent zu sein und den ganzen den Rücktritt zu tun.

Lieber Robert,

Dein Rücktritt aus der Altsalemer Vereinigung e.V. ASV macht es unmöglich, Dich wegen verschiedener Vorwürfe zur Verantwortung zu ziehen. Denn als Nichtmitglied unterliegst Du nicht mehr der ASV – Satzung. Diese Deine Entscheidung ist gefallen und das müssen wir akzeptieren.

Der Zivilprozess von Carl – Christian Jancke gegen die ASV, der Antrag auf ein Mitgliedervotum, unterschrieben von ca. 55 ASV-Mitgliedern, das ASV Präsidium aufzufordern bzw. „einzuladen“ und nach Prüfung der Vorwürfe Dich allenfalls aus der ASV auszuschließen, wurde vor dem Amtsgericht Überlingen gewonnen, geht aber ins Leere, weil du ausgetreten bist. Dieser Antrag wurde im März 2016 rechtzeitig eingebracht, ist aber monatelang satzungswidrig nicht erledigt worden. (Das zeigt , mit welchen Methoden das ASV Präsidium arbeitet und unliebsame Anträge abwimmelt).

Die Vorwürfe jedoch gegen Dich sind gravierend.  Sie sind zu lesen im:
1 .) Ausschlussantrag von Carl-Christian Jancke geg (im Fall „Cicero“) und
2  .) in meinem Ausschlussantrag gegen Dich vom 11. März 2016.

Durch Deinen Rücktritt bleiben alle Fragen und Vorwürfe nun für immer offen. Du hättest in den Verfahren die Möglichkeit gehabt, dagegen Stellung zu nehmen. Diese Chance hast Du verspielt.

Schwerwiegend ist aber, dass Du mit Deinem halben Rücktritt (deine Funktion im Internatsverein bleibt ja weiterhin in vollen Umfang aufrecht) die Kluft zwischen Schule und ihren Altschülern vertieft hast und damit die Zukunft der Schule weithin gefährdest. Du hast – was die Vorwürfe betrifft – einen wesentlichen Teil des Grund-ETHOS unserer Schulen („Salemer Geist“) verlassen, welche Korrektheit fordert und Offenheit. Denn nur so kann man Meinungsunterschiede zwischen Menschen lösen.

Das aber kannst Du nicht und bist daher – meiner Meinung nach –  ungeeignet, die Schule Schloss Salem zu führen.

Und noch schlimmer: die Schulen Schloss Salem haben ohne ihre Altschüler einen Teil ihrer Fundamente verloren, ein Alleinstellungsmerkmal, um das uns viele beneiden. Sicher hat das damit auch zu tun, dass manche dieser Altschüler materiell in der Lage wären, der Schule stark unter die Arme zu greifen, wenn Not am Manne ist. Das ist in der fast 100jährigen Geschichte auch immer wieder von Einzelpersonen erfolgt – übrigens von Personen, die kaum jemand kannte, aber Salem helfen wollten und einen Teil ihres Vermögens ihrer alten Schule geschenkt haben. Und keinesfalls zu vergessen sind die unzähligen Menschen, die einen Teil ihrer Lebenskraft dieser Schule geschenkt haben. Das ist eine ungeheure Stärke die Du völlig verkennst und Dich damit auch als Leiter einer Privatschule disqualifiziert hast.
Dass die ASV nun zu einem Nostalgie- Museums- oder Pfingst-Festverein zu verkümmern droht, ist unwichtig, es ist ein trauriger Nebeneffekt, auch für mich.
Da seit Jahren ca. 80 % der Altsalemer nicht wählen gehen (weil sie ohnehin spüren, dass vieles falsch läuft) könnte dies alles schneller kommen als manchen lieb sein wird.

Und genauso schlimm: die Schule könnte damit nun noch den Rest ihrer Spender und Förderer – auch viele, die keine hohen Beträge spenden – verlieren, weil Du diese Brücke abgebrochen hast. Mit Deiner unbedachten Spenderbeleidigung im Mai 2015 hast Du einen Anfang dazu gemacht, mit „Erfolg“, wie man hören muß.

Zur näheren Erläuterung lade ich Dich ein, meinen Artikel; „Das alte Problem der Beziehung zwischen Altsalemer Vereinigung und dem Salemer Internatsverein – Ton und Musik, die stimmen muß“ zu lesen. Er wurde im Mai 2015 im ASV Forum veröffentlicht und kann hier auf CheckSalem mit dem Suchwort „Beziehung“ mit einem Klick aufgerufen  werden.

Ich bitte Dich daher Robert: sei konsequent und lege alle Funktionen in Salem zurück!

Damit machst Du den Weg frei für eine Wende in Salem um das verlorene Vertrauen in die Schule wieder zurück zu gewinnen. Die knapp unter 100 geringere Schülerzahl, die Salem seit Deiner Bestellung zu verzeichnen hat, hast Du sicher nicht alleine zu verantworten, auch Stefan Soiné hat da vielleicht seinen Anteil, auch die Lage auf diesem Markt spielt mit usw. usw. , mit vielen Worten kann man alles erklären.
Doch darum geht es nicht mehr, es geht hier nur um Dich.

Viele Grüsse

Martin

P.S: interessierte Mitglieder von ASV, des Internatsvereins und des Salemer Kuratoriums erhalten Zugang zu allen Informationen nach ihrer Registrierung für den internen Bereich von CheckSalem.eu . Alternativ können sie von mir den Rundbrief mit meinen umfangreichen Beilagen vom 22.11.2016, 07.15 Uhr per Einschreiben per Post zugeschickt bekommen, in dem ich einem Mitglied des Internatsvereins detaillierte Antworten gegeben habe. Die Informationen müssen strikt Salem-intern gehalten werden. (Gegen Kostenerstattung, ich kann das alleine schon zeitlich nicht bewältigen).

P.P.S: Alle Salemer, die mir Profilierung, Streitsucht oder Spaltungswünsche unterstellen, lade ich ein, diesen Rundbrief 22.11.2016 genau zu lesen, bevor sie ein Urteil über mich fällen. Das alles zu lesen ist zwar zeitaufwendig, wem aber eine gedeihliche Zukunft der Schule Schloss Salem wichtig ist, steht dieser Weg offen.

 

 

Das alte Problem der Beziehung zwischen Altsalemer Vereinigung e. V. ASV und dem Salemer Internatsverein – Ton und Musik, die stimmen müssen

Dieser Beitrag, erstmals veröffentlicht am 26. Mai 2015 im ASV – Forum ist Prof. Dr. h.c. Robert Leicht, Aufsichtsrat der Schule Schloss Salem, gemeinnützige Betriebsgesellschaft mbH und dem Salem Kolleg gewidmet.

Er wird dringend ersucht, diesen Artikel über Salem und die ASV zu lesen.

Ebenso ist dieser Beitrag für die 40 Mitgliedern des Salemer Internatsvereins gedacht.

Denn Robert Leicht hat vor wenigen Tagen seinen Austritt aus der Altschülervereinigung ASV bekannt gegeben.

Wir haben eine Situation, die wir akzeptieren müssen. 5, 100, oder 4000 Altschüler können und dürfen in die Schulleitung nicht hineinregieren. Wenn das möglich wäre, wäre die Schule Salem vor Jahrzehnten schon untergegangen. Allerdings brauchen die beiden Seiten einander. Die Eine kann ohne die Andere nicht leben. Alleine sind sie nichts, gemeinsam können wir aber alles! Es geht daher darum, eine Musik zu spielen, die aufeinander abgestimmt ist, oder zumindest die andere Seite respektiert. Und diese Musik sorgsam pflegt. Dies ist sträflich unterlassen worden, das muss sich ändern! Wenn wir das nicht schaffen, wird Salem kaputt gehen. Es wird daher an den Verantwortlichen und allen Mitgliedern beider Seiten liegen, das zu berücksichtigen, jeder wie er kann.
Und es ist kein gutes Spiel, wenn sich die Verantwortlichen abschotten und nicht zuhören wollen. Und sich gegen ihr Volk wenden.
Das Unterschreiben einer Vollmacht genügt auch nicht. Denn die vielen Mitglieder der ASV und deren Umfeld, Freunde, Verwandte bringen der Schule einen Teil der Schüler, die sie brauchen – seit Jahrzehnten. Und sie wollen das! Und sie sollten es auch wollen können. Ohne Interesse und Kommunikation geht das aber nicht.
Ohne das alles kann die Schule nicht überleben. Denn aus der ASV rekrutieren sich die meisten Geldgeber, nicht alle, aber sehr viele. Ich persönlich weiß von solchen Menschen, die dazu bereit sind. Wenn die Musik spielt!

Martin Pálffy Salzburg/Wien
Ho 56-59; Sp 59-62, vormals
Regionalbeirat von Österreich

Ende Beitrag

 

Nachsatz vom 6.12.2016: siehe Artikel von Oswald Petersen, Altsalemer, vormals Mitglied der ASV, über Robert Leicht, auf Facebook  der auch hier veröffentlicht werden darf.

Rundschreiben von Martin Pálffy und 3 weiteren ASV-Freunden: „Salem – Situation August 2016“. (Weitere Erklärungen s.u.)

An
Name und Anschrift des Adressaten                 Wien, 28. 9.2016

Liebe Salemer Freunde, liebe Mitglieder der ASV, sehr geehrte Mitglieder des Internatsvereins und des Salemer Kuratoriums

Liebe/r/ Sehr geehrte/r !

Die Schule Schloss Salem befindet sich in einer schweren Vertrauenskrise, ausgelöst durch…. u.s.w…. (Brieftext)

[Das gesamte Schreiben wird in der 1. Oktoberhälfte auf dieser WebSite im internen Bereich ungekürzt veröffentlicht (Link). Es betrifft Salem-interne Auseinandersetzungen, die nur innerhalb Salems diskutiert und gelöst werden können. Es betrifft auch die Existenz der Schule. Die Informationen sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Alle berechtigten Personen (Link) sind eingeladen, sich hier zu registrieren (Link) zur Erlangung des Passwortes für den inneren Bereich von CheckSalem. Alle ehemaligen Schüler Salems, die nicht oder nicht mehr Mitglied der ASV sind, sind eingeladen Mitglied in der ASV zu werden. Sie erhalten dann auf CheckSalem nach ihrer Registrierung Zugang zu allen Informationen].

Der weitere Brieftext lautet:
Es ist daher wichtig, dass möglichst alle Salemer (Mitglieder von ASV, IV und Kuratorium) die Möglichkeit erhalten, genaue Informationen über alle Vorkommnisse zu erhalten. Nur dann kann man sich ein Bild machen, um über Konsequenzen nachzudenken.

Wer interessiert ist, ist eingeladen, auf der Homepage www.checksalem.eu im internen Teil alle Texte zu lesen.

Denn wer wenig oder nur einseitig informiert ist, darf nicht urteilen. Sonst sollte man besser schweigen und in Zukunft niemandem seine Stimme geben, nicht bei Wahlen, nicht bei Abstimmungen.
Liebe Grüße
Unterschrift
Martin Pálffy (Ho 56-59; Sp 59-62) vormals Beirat für Österreich verantwortlicher Herausgeber von CheckSalem.
Weiters haben unterschrieben:
Roderich Dold, (Sa 73-77; Sp 77-79)
John-Louis Pastor (37-38; He 38-40; Sa 40-c42)
Peter Grimm, Ho 57-59; Sa 59-65)

P S.: Alle, die noch ihren Namen unter diesen offenen Brief setzen wollen, bitte ich um Mitteilung per E-Mail. Der gesamte Text dieses Schreiben wird im internen Bereich von CheckSalem veröffentlicht. Im offenen Bereich sind nur wenige Absätze dieses Briefes zu lesen sowie die Namen der Unterzeichner.

Ende des Briefes

Erklärungen: Das gesamte Schreiben wird seit dem 28.9.2016 als Brief an die Mitglieder des Kuratoriums, des Internatsvereins, an das ASV Präsidium, die Regionalbeiräte, Jahrgangsvertreter und die Mitglieder der Kurt-Hahn-Stiftung versandt. Es geht per E-Mail an viele ASV Mitglieder. Auch auf dem ASV – Forum wird auf dem schwarzen Brett auf das Schreiben hingewiesen.

Warum ein Votum-Antrag von André Bartel? Zusammenfassung

E-Mail an ASV Mitglieder
Von:
einem ASV Mitglied
Gesendet: Dienstag, 24. Mai 2016 18:22
Betreff: Votums-Antrag von André Bartel

Liebe Freunde,

Ihr hattet den Antrag von André Bartel zum ASV-Mitgliedervotum 2016 unterstützt.

Wie Ihr ja bemerkt habt, ist dieser Antrag bisher nicht Bestandteil des diesjährigen Mitgliedervotums, obwohl der Antrag form- und fristgerecht mit deutlich mehr als den notwendigen vierzig Unterstützern eingereicht wurde.

Hierzu gibt es Neuigkeiten zu berichten.

Das Präsidium der ASV hat es abgelehnt, diesen Antrag den Mitgliedern im Votum zur Abstimmung vorzulegen.

Begründet wurde dies einerseits damit, dass der Antrag als solcher nicht satzungsgemäß sei, weil ein Ausschluss eines Mitglieds nicht per Mitgliedervotum beantragt werden könne. Andererseits sei bereits ein Antrag eines anderen Mitglieds auf Ausschluss von Robert Leicht durch das Präsidium abgelehnt worden.

Diese Begründung geht m.E. zweifach an der Sachlage vorbei, denn der Antrag von André Bartel lautet eben nicht, dass die Mitglieder den Ausschluss von Robert Leicht beantragen. Vielmehr werden die Mitglieder gebeten, André Bartels Aufforderung an das Präsidium zu unterstützen, über den Ausschluss von Robert Leicht zu befinden.

Weiter ist in der Satzung der ASV mit keiner Silbe beschrieben, was per Votum beschlossen werden kann und was nicht. Die Satzung regelt lediglich das Verfahren, nicht den Inhalt des Votums.

André Bartel hat nun Klage beim Amtsgericht Überlingen gegen die ASV eingereicht, um die Zulässigkeit des Antrags klären zu lassen und, falls der Antrag für zulässig erklärt wird, die Abstimmung durchzusetzen. (Das Amtsgericht hat den 23.06.2016 11:30 als Termin hierfür angesetzt. )

In meinen Augen bestätigt das Präsidium der ASV durch sein Verhalten nochmals im Nachhinein auch die Berechtigung der Satzungsänderungsanträge von Bolko von Katte.

Vielleicht mag ja noch jemand dazu etwas im Forum auf der ASV-Seite schreiben. Da es ja keinen Votumsantrag gibt, bleibt hieruzu nur das schwarze Brett…

Herzliche Grüße
Name des ASV Mitgliedes

18.9.2016: Nachtrag vom Herausgeber über die Lage:

André Bartel hat eine Klage beim Amtsgericht Überlingen gegen die ASV eingereicht, der zum Ziel hat, die Zulässigkeit dieses Antrags zu prüfen. Das Amtsgericht hatte dafür für den 23.06.2016, 11:30 einen Termin angesetzt.  Diese Verhandlung fand statt, es wurde ein weiterer Termin für eine Verhandlung für den 12.9. festgesetzt. Dieser Termin wurde vom Gericht auf einen Tag  Ende September verschoben.

Siehe Erledigung des Antrages Punkt A 4.)

Verfahren bei Vereinsausschlüssen aus der ASV

Eines ist bei der Behandlung von Ausschlussanträgen ganz entscheidend: diese müssen sachlich, sauber, korrekt und umfassend bearbeitet werden – egal, ob es dafür jetzt schon genaue Bestimmungen in der ASV – Satzung gibt oder nicht. Und alle Vorgänge müssen nachprüfbar sein. Sonst wird ihnen für immer ein Geruch von Willkür nachhängen – wie immer sie auch ausgehen.

Die zukünftige ASV-Satzung wird dies berücksichtigen müssen.

Ausschlussverfahren dürfen nie mehr beschleunigt durchgedrückt werden, noch dürfen sie mit Tricks oder durch Verfahren bei Vereinsausschlüssen aus der ASV weiterlesen

Paradigmenwechsel in der Schule Schloss Salem??

Eine kleine, fast unmerkliche Auslassung auf der offiziellen Homepage der Schule Schloss Salem macht zu denken: ist es Zeichen eines stillschweigenden Paradigmenwechsels in Salem, der niemandem auffallen soll?

Entfernt sich die Schule Schloss Salem von ihren Gründeridealen?

Gilt der Salemer Ethos nur für Schüler, nicht aber für die höchsten Salemer Verantwortungsträger? Ist es der Beginn einer Erosion Salemer Werte?

Siehe Dokumentation eines Verschwindens.