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Entscheidung über die Zukunft Salems („das Salem Kolleg gehörte geschlossen, nicht der Hohenfels“)

Brief von Carl Christian Jancke                                          6.11.2015

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

Am 07. und 08. November entscheiden Sie über die Zukunft Salems. Nachdem Friederike Mauritz Ihnen meinen Brief an das ASV – Präsidiums zugeleitet hat, erlaube ich mir hier einige Ergänzungen. Ich bitte um Geduld und Nachsicht, dass Ich Ihre Zeit und Aufmerksamkeit beanspruche. Salems Stärke war die Kontinuität im Wandel, die Salemer Werte in veränderte Rahmenbedingungen zu übersetzen und zu erkennen, welche Strukturen bewährt und welche überkommen waren. Die in Frage gestellte Dreistufigkeit ist ein klassisches Beispiel dafür, wie innovativ Salem immer wieder auf eine selbstverschuldete Existenzbedrohung reagiert hat. Die Schule hat sich einfach neu erfunden, ohne ihrer DNA untreu zu werden. Salem hat sich in seiner Vergangenheit hervorragend auf das Erbe Kurt Hahns verstanden. Es hat die konkreten, veralteten Strukturen wie den aristrokatischen Ständestaat abgelegt und die Idee der politischen Erziehung zeitgemäß interpretiert. Von dieser Fähigkeit, Hahns Prinzipien in einer veränderten Welt zu reflektieren, ist nichts mehr zu sehen. Die Schule verharrt seit viel zu langer Zeit im selbstgefälligen Stillstand und dem vermeintlichen Bewusstsein, so bleibe man das beste Internat der Welt von selbst. Heute reagiert Salem ängstlich und defensiv auf die eigene Krise und nicht mit einem neuen Entwurf: Wie verlängert man das Konzept der Erlebnispädagogik in den virtuellen Raum, der unser Leben immer mehr beherrschen wird? In einer Zeit, in der geograpische Entfernungen immer mehr an Bedeutung verlieren, hat das auch Konsequenzen für das Landerziehungsheim. Salems Antwort ist ein digital gepimpter Kapitelsaal und ein Handy- und Computerverbot während bestimmter Tageszeiten. Das ist für einen pädagogischen Leuchtturm zu wenig. Und wie machen wir ein Asset aus unserer internationalen Kompetenz und dem Alleinstellungsmerkmal, in Round Square mit über 150 hervorragenden Schulen auf der ganzen Welt vernetzt zu sein. Die Antwort müsste doch wohl „Salem weltweit“ und nicht „Salem an einem Ort“ sein. Wenn jeder Salemer Schüler ein Trimester oder Jahr auf einer dieser Schulen verbrächte, entstünde ein einmaliges Angebot, das für viele Eltern und Schüler hoch attraktiv wäre. Und das können die vielen Schulen in den Großstädten nicht bieten, und wenn sie sich noch so international nennen. Sie bleiben lokale Bildungsangebote. Die Generation unserer Kinder erfüllt Kurt Hahn einen ungeträumten Traum. Sehr viele von ihnen erleben irgendwo auf dieser Welt ein freiwilliges soziales Jahr , übernehmen Verantwortung für andere und stehen dabei auf den eigenen Füßen. Auch wenn manches davon nach Armutstourismus von Kindern aus reichen Ländern klingt, profitieren die meisten von ihnen enorm und zu denen, denen geholfen wird, entstehen Freundschaften, die heute dank Facebook fortbestehen. Erlebnispädagogik at it´s best. Die Antwort der Schule darauf ist das Salem Kolleg, wo dem unentschloßenen Abiturienten von wissenschaftlichen Hilfskräften für 20.000 Euro die Entscheidung abgenommen werden soll, was sie mit ihrem Leben anfangen könnten. Zu den Ingredenzien gehört auch die Simulation eines Schusses Hahnscher Erlebnispädagogik im irrealen Raum. Mit der Realität, die die Freiwilligen auf allen Kontinenten erleben, hat das nichts zu tun. Das Konzept ist an Weltfremdheit nicht zu überbieten. Das Salem Kolleg zeigt das ganze Dilemma: Als Cash Cow erfunden, produziert es mangels Nachfrage (die zu erwarten war) horrende Verluste – man spricht von 600.000 Euro p.A.. Gleichzeitig gefährdet es die Existenz der ganzen Schule, weil das Marketing alleine darauf focussiert wurde und der 12. Jahrgang nicht mehr geschlossen auf den Härlen wechseln kann. Das Salem Kolleg gehört geschlossen und nicht der Hohenfels. Eine offensive Vermarktung der Oberstufe würde zum nächsten Jahr schon wieder einen Teil der Internatsplätze füllen können. Die Dominanz der Betriebswirtschaft über die Pädagogik hat besonders deshalb fatale Folgen, weil der Journalist Leicht und der Pädagoge Westermeier keine wirkliche Ahnung davon haben. Denn ein Unternehmen lebt nicht von der Einsparung von Kosten sondern vom Verkauf eines Produkts und damit auch von dessen Faszination. Wer sich auf den einseitigen Rationalisierungspfad begibt und dabei auch noch die Qualität aus den Augen verliert, landet in der Opel-Falle. Durch Erosion von Produkt und Marke sinkt der Absatz bis zur Insolvenz. Eine fatale Abwärtsspirale. Standortschließungen pflastern auf diesem Weg in´s dunkle Tal den Weg.. Diese Entwicklung ist für Salem vorhersehbar. Jede große Marke lebt von immateriellen Werten, Ideen, Visionen. Wer meint, wie Robert Leicht, wer Visionen hat, solle zum Augenarzt gehen, taugt vielleicht zum Verwaltungschef einer öffentlich-rechtlichen Behörde mit staatlicher Bestandsgarantie. Wer wie Salem ständig die Idee des Unternehmers penetriert, sollte über den Horizont des Buchhalters hinaus blicken können und mit Zielen, Innovationen und offensiven Entwürfe. Der große Werber David Ogilvy hat einmal sinngemäß gesagt: Ein Produkt ist nicht wegen seiner Eigenschaften erfolgreich. Sondern wegen der Vorstellung, die der potentielle Kunde von diesen EIgenschaften hat. Ein Unternehmer hätte bei Google, Apple, Microsoft oder wenigstens bei der deutschen Telekom (dort sitzt ein Altsalemer sehr prominent als Vertrauter des Vorstandsvorsitzenden) angeklopft und gefragt: Wie sieht digitales Lernen und Leben in der Zukunft der Kinder aus, die heute in Salem leben? Welche Implikationen hat das auf die Erziehung. Und eine strategische Partnerschaft hätte gewiss auch keine finanziellen Nachteile. Wer wissen will, was gerade die amerikanischen Konzerne und ihre Gründer, die von nichts anderem als der Generierung von Wissen leben, in Bildung investieren, dem empfehle ich mal einen Besuch in Stanford.Salem hat mit dem Round Square Netzwerk ein Asset zu bieten, dass zum weltweiten Anspruch dieser Konzerne passt. Salems Krise schleicht sich schon durch die letzten 10, 15 Jahre. Sie begann, als es nicht gelang einen Nachfolger für Bueb zu finden und der kollektive Internatsvereinsvorstand darauf die Flinte in´s Korn warf. Unter dem Deutsch-Bänker Börsig wurde die Professionalisierung auf die Spitze getrieben, bis hin zur Überprüfung der Satzung des Elternbeirats durch die Rechtsabteilung der Bank. Seit des Übergangs der persönlichen Verantwortung für die Schule von den Mitgliedern des Internatsvereins an eine gemeinnützige Gesellschaft mit BESCHRÄNKTER HAFTUNG hat die Dominanz der Betriebswirtschaft über die Pädagogik drastisch zu genommen. Und wer weniger Verantwortung trägt, fühlt sich auch weniger verantwortlich und ist gerne bereit, sein Stimmrecht zu übertragen, statt sich auf die weite Reise an den Bodensee zu machen, um sich im Gespräch mit Lehrern und Schülern ein eigenes Bild zu machen. Wie hätten Kuenheim, Oetker und co. 1985 im Salemer Wohnzimmer gehandelt, wenn sie nicht unmittelbar gehaftet hätten? Wäre heute ein Markrag Bernhard denken, der sein Schicksal mit dem Kurt Hahns verbunden hat. Aber auch wir, ich müssen uns an die eigene Nase fassen. Erst als die Schließung des Hohenfelses anstand, sind viel zu wenige von uns aufgewacht. Wir nicht Internatsvereinsmitglieder hätten uns als “Stakeholder” früher einmischen müssen und Euch/Sie über unsere Bedenken aufmerksam machen. Als Prinz Max von Baden und Kurt Hahn Salem nach dem ersten Weltkrieg gründeten, wollten sie einen zweiten verhindern. Die Elite eines ganzen Kontinents hatte versagt. Meines Erachtens, weil sie aus einem aristrokatischen Zeitalter stammte, das mit der Industriegesellschaft nicht kompatibel war. Heute werden wir von einer Elite dominiert, die aus dem Industriezeitalter stammt und die digitale Revolution nicht versteht. Das wäre eine Herausforderung. Kurt Hahn hatte eine Vision. Robert Leicht hat keine Idee. Salem ist mehr als eine Privatschule. Salem ist ein öffentliches Gut! Es ist als eine politische Institution gegründet, die selbst das erfüllen sollte, was Salem von seinen Absolventen erwartete: Beispiel zu geben, Verantwortung zu tragen und dem Ganzen zu dienen. Dieser Auftrag scheint in den vergangenen Jahren verloren. Er ist es aber, der Salems Einzigartigkeit ausgemacht hat und aufgrund der Leuchtturmfunktion eine hohe Attraktivität auf Schüler und Eltern ausgestraht hat. Als Stakeholder, um im Jargon von Robert Leicht zu bleiben, kann ich nur an Sie als Mitglieder des Trägervereins unserer Schule appellieren. Die Miniaturvariante von “Salem an einem Ort” ist nicht nur defensiv. Sondern destruktiv. Und am Ende defizitär. Der Weg in die Insolvenz ist vorgeschrieben. Es gibt kein Argument, warun die neue Struktur auch nur einen Schüler zusätzlich anlocken könnte. Sondern nur die vage Hoffnung, dass nicht allzu viele nicht gehen. Und noch ein paar kommen. Das ist zuwenig. Zuguterletzt wird die Salemer Sache ihre wichtigsten Protagonisten verlieren. Die ehemaligen Schüler. Wir können uns mit dem, was in Salem gerade geschieht, nicht identifizieren. Wir sind aber nicht nur vermeintliche Nostalgiker und Störenfriede. Wir sind Multiplikatoren und Reservoir. Mit der Entscheidung, den Hohenfels zu schließen, wird das elastische Band zwischen Absolventen und Schule unwiderruflich zerschnitten. Es fällt mir schwer, diesen Brief zu schließen. Es gibt zuviel, was nicht gesagt und vorgetragen ist. Salems Zukunft liegt in Ihren Händen. Sie können sich für die kleinmütige Variante entscheiden und hoffen, dass Salem an einem Ort mit einer Handvoll Schüler im Schloßbezirk als Presse für schlechte Schüler überlebt. Irgendwie. Sie könnten sich aber auch entscheiden, Vorstand und Geschäftsführung ein endgültiges Votum zu verweigern. Und zwei Maßnahmen zu beschließen. Ein Kreis um Metz und Schiffer hat ein pädagogisches Konzept entwickelt, das die Wiederbelebung der Salemer Pädagogik formuliert und die aktuellen Schwächen im täglichen Geschäft beseitigt. Es wird auf breite Zustimmung aller Stakeholder treffen, der Schüler, der Pädagogen, der Eltern und der Altschüler, die das blanke Schließungskonzept ablehnen. Die Konzentration auf das Wesentliche würde vielleicht die operativen Probleme lösen und die aktuelle Qualität auf ein Niveau zu heben, das wieder attraktiv ist. Der zweite Schritt muss ein zukunftsorientiertes Konzept bringen. Dafür sollte sich Salem zwei, drei Jahre Zeit lassen und eben die zwei bereits gestellten Fragen mit Hilfe von Externen und gerade des Netzwerkes der Stakeholder aus Eltern und ehemaligen Schülern beantworten: Wie wenden wir das Konzept Hahns im 21. Jahrhundert an? Wie sorgen wir hier für Charakterbildung, die der nächsten, noch unvorstellbaren technologischen Innovation standhält? Und wie trägt Salem einer zusammen wachsenden Welt noch stärker Rechnung? Leider haben sich Vorstand des Internatsvereins und Geschäftsführung der Schule in einer mentalen Wagenburg verschanzt, aus der sie nicht mit der Überzeugung des Arguments sondern gegenüber den Mitarbeitern mit dem Instrument der Abmahnung agieren, wie auch das Präsidium der ASV gegenüber ihren Mitgliedern. Mir scheinen sie in einer Art Tunnelblick auf die vermeintlich produktivste Lösung “Salem an einem Ort” fixiert. Die intellektuellen Scheuklappen verhindern die Wiedererlangung des Überblicks. Wer überzeugende Argumente hat, braucht die Diskussion nicht zu scheuen und könnte es auch aushalten, dass alternative Konzepte entwickelt und Ihnen, den Mitgliedern des Internatsvereins, präsentiert werden. Am Ende kommen wir zum Anfang zurück. Salem ist nicht mehr so viel besser wie viele anderen Schulen. Durch eine Reduzierung der Standorte verliert es auch noch ein strukturelles Alleinstellungsmerkmal. Ändern tut das nichts, denn die Schule macht mit zu wenig Schülern in der Oberstufe Verluste. Und mit dem gescheiterten Experiment des Salem-Kollegs. Liebe Mitglieder des Internatsvereins. Übernehmen Sie Verantwortung und schaffen Sie keine unumkehrbaren Entscheidungen. Lassen Sie sich nicht unter einen vermeintlichen Druck setzen und halten Sie der Schule alle Optionen offen. Viele der „Stakeholder“, die übergangen, ignoriert, teilweise diffamiert und ausgegrenzt werden sollten, stünden Salem mit Geld und gutem Rat zur Seite. Und die allermeisten, die sich im Verein „Pro Hohenfels“ engagiert haben (ich übrigens nicht) sind keine Nostalgiker. Mit herzlichem Gruß Carl Christian Jancke

Ende

Das grosse Schweigen gibt Anlass zur Sorge; Protokollfehler zeigen die ASV Wirklichkeit

Forumbeitrag im ASV-Forum, 18. Juli 2015 (07 ASV20150718- 05)

Wer über die –etwas komplizierten – Vorgänge der letzten Monate hier unten nachliest wird sehen, wie die Politik in der ASV läuft. Dazu kann ich meine persönliche Meinung und weiter unten einen Antrag auf Berichtigung des Protokolls wider nicht zurückhalten:

Die unten geschilderte Vorgangsweise bei der Handhabung des Forums in den entscheidenden Wochen mit der Aussage des Präsidenten: „ist nicht elegant gelöst“ demonstrieren eine Selbstherrlichkeit, die die Grenzen des Erträglichen übersteigt. Soll das in der ASV so weitergehen? Ob der restliche ASV Vorstand, die Regionalbeiräte und Jahrgangsvertreter (insgesamt ca. 50 Personen!) alle daüber (richtig: darüber) genügend informiert sind (oder es sein wollen) oder es nur stillschweigend dulden, was hier passiert, ist mir nicht bekannt. Und wie sie diese Politik gegenüber den ca.  3.700 ASV Mitgliedern in den nächsten Jahren vertreten wollen, müssen sie selbst entscheiden. Dieses grosse Schweigen – in den übrigen 98 % der ASV Mitglieder – jetzt, kurz  vor dem Mitgliedervotum – gibt Anlass zur Sorge. Auch hier in der ASV, nicht nur im IV sieht es nicht gut aus. Ich bin trotzdem optimistisch und wage zu hoffen, dass in den nächsten Wochen und Monaten die Weichen klar für die Zukunft gestellt werden.

ANTRAG um Berichtigung des Protokolles der Mitgliederversammung vom 24.5.2015

An die Altsalemer Vereinigung e.V. An den Vereinsvorstand
Betrifft: Antrag um Berichtigung des Protokolles

Sehr geehrte Damen und Herren, das Ergebnisprotokoll der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 24.5.2015 der ASV enthält in Punkt 16 zwei Fehler. Es wird um Berichtigung des Protokolls ersucht.

ERSTER FEHLER:

Mein Antrag vom 22.4.2015 lautet:„Antrag auf Einrichtung eines Diskussionsforums auf der nur für Vereinsmitglieder zugängigen ASV Homepage“. Er lautet nicht: Antrag auf Verbesserung des Forums“ auf der ASV Homepage“. Dieser Antrag wurde am 22.4. an die Geschäftsstelle der ASV übermittelt und sollte gleichzeitig als Beitrag im Forum veröffentlicht werden. Nach Absendung ins Forum hatte es sich aber herausgestellt dass dieses nicht funktioniert. Der Beitrag war unauffindbar. Denn das Forum war tot. Es war – wie sich bei meinen Recherchen herausstellte – jahrelang nicht benutzbar. Dies war vom Vorstand beabsichtigt, wie mir alle zuständigen Personen, die ich befragte, bestätigen mussten. Zu Zeiten von André Scheffknecht und dann noch eine Zeit danach (wie lange genau ist unbekannt) hatte es aber funktioniert. Die Beiträge wurden damals unmittelbar nach Absendung automatisch veröffentlicht – ohne Freistellung durch Webmaster, Geschäftsführung oder den Präsidenten. André hätte – wie er mir ausdrücklich versicherte, gar nicht die Zeit gehabt, die Beiträge freizustellen. Sie sie gingen sofort online. Wie die Praxis nach Andrés Abgang war, und wann genau die Umstellungen auf „Abschaltung des Forums“ oder auf „Freistellung“ erfolgte, und wer dafür verantwortlich war, konnte ich trotz intensiver Bemühungen nicht herausfinden. Im Juni 2011 war das Forum jedenfalls kurzfristig in Funktion.

Die Veröffentlichung meines Beitrages vom 27.3. 2015 erfolgte dann erst ca. 10 Tage danach (mit dem Datum „27.3.2015“). Es bedurfte einer Reihe von Telefonaten mit verschiedenen Personen, einer Intervention eines Salemer Klassenkameraden – also von Druck. Dies hat mir dann Stephan Kloess ausdrücklich vorgeworfen, was nichts daran änderte, dass das Forum fast 4 Jahre lang abgeschaltet war. Mein Beitrag vom 27.3. und alle danach folgenden Forumbeiträge anderer ASV Mitglieder erschienen dann bis zum 11.Mai auf eigens dafür angelegten Seiten der ASV Homepage, alle bezeichnet mit „Forum“ und teils mit mehrtägigen Verspätungen. Dies musste (höchstwahrscheinlich) per Hand durch Übertragung der Texte gemacht werden, da es nicht automatisch erfolgte. Diese Methode der Veröffentlichung bis zum 11.5. war mangelhaft konzipiert. Subkommentare zu Beiträgen wurden sukzessive immer schmäler und waren dann kaum mehr lesbar. Das Forum war – wie mir ausdrücklich bestätigt wurde –nicht einmal getestet worden.

Dies alles zeigte, dass sich der Text meines Antrages vom 27.3. nachtäglich eindeutig falsch erwies. Es war unrichtig, dass die „unkomplizierte Nutzung des Forums kaum möglich war“. Faktisch war die Nutzung des Forums unmöglich!.

Dies veranlasste mich, meinen Antrag am 22.4. neu zu fassen. (Die zahlreichen Reaktionen können in den Forumbeiträgen im ARCHIV des Forums nachgelesen werden).

Ich hatte am 27.März beim Schreiben und vor der Absendung meines Beitrages ein äusserst ungutes Gefühl. Irgendetwas stimmte nicht. Denn es fehlten für Internet-unerfahrene Nutzer bauchbare Empfehlungen oder Anleitungen, wie das Forum zu nutzen sei. Die Aufmachung der Forumseite war anders als die mir bekannten Foren im Netz. Ausserdem hatte ich in den vorangehenden Monaten mehrmals versucht, einen Beitrag im Forum zu schreiben, was aber jedesmal nicht funktionierte. Warum genau – Monate danach – ist nicht mehr nachvollziehbar. Doch vor allem: die Löschung meines eigenen Beitrages in der Präsidentschaft Stefan Soinés im Juni 2011 hatte mich misstrauisch gemacht. Aus Vorsichtsgründen, um keine unrichtige Aussage zu machen und niemanden zu beschuldigen, hatte ich daher nicht geschrieben: „das Forum funktioniert nicht“, sondern nur: „derzeit ist eine unkomplizierte Nutzung des Forums kaum möglich“. Denn das Forum hätte ja funktionieren können! Dann wäre ich der Blamierte gewesen. Und man hätte mir zu Recht eine unwahre Aussage vorwerfen können.

Da am 27.3. der Beitrag nicht online ging, musste ich aktiv werden. Es entbrannte ein teils heftiger Schriftverkehr. Telefonate mit verschiedenen zuständigen Personen waren nötig, mit mehreren ASV Freunden und auch mit Stephan Kloess und führten dann dazu, dass der Beitrag erschien – ca. am 7. April (ohne einen automatischen Datumstempel) mit meinem „alten“ Datum der Absendung: 27.März 2015 – ein klares Indiz, dass der Artikel „per Hand“ eingefügt wurde.

Trotz der dieser Verspätung war ich über meinen ersten Erfolg zufrieden – das Eis war gebrochen. Doch konnte ich damals Stephan Kloess keineswegs überzeugen, dass das Forum in Wirklichkeit kein Forum war, sondern ein Scheinforum und dass „Freistellen“ von Beiträgen nicht zulässig sind. Im Gegenteil, er wollte es wie bisher dabei belassen, dass die Beiträge „freigestellt“ werden sollten. Bildlich gesprochen entsprach das Forum einer versperrbaren gläserne Vitrine, dessen Schlüssel der Präsident innehat. Und auf diese Weise wurde das Forum bis zum Abend des 11.Mai. betrieben: der Schein eines echten Forums war gewahrt.

Da ich über die Verantwortlichkeit für das Forum vor Stephans Kloes´s Zeit als Präsident mehr wissen wollte, habe ich mich an die wichtigsten Entscheidungsträger von damals gewandt. Dabei erfuhr ich, dass diese nicht nur gewusst haben, sondern es ausdrücklich gewollt war, dass das Forum nicht funktionieren sollte. Von „Freistellung war in meinen Gesprächen nie die Rede, da man ja nur freistellen kann, wenn man überhaupt bereit ist, Beiträge zu veröffentlichen. Dies alles wurde den Mitgliedern durch fast 4 Jahre hindurch verschwiegen – 2 Präsidentschaften hindurch.

Aus den oben geschilderten Gründen erfüllte das Forum bis zum Abend des 11.5. nicht die Erfordernisse der neuen ASV Satzung – mit Konsequenz der Nichtigkeit aller Beschlüsse. Ein echtes Forum hätte man – wenn man es gewollt hätte – Anfang April innerhalb weniger Arbeitsstunden in die ASV Homepage integrieren können. (Fertige Forenprogramme kann man heute als Paket kaufen.) Dies hätte wahrscheinlich den Ansprüchen des § 7 der ASV Satzung entsprochen und den Mitgliedern eine ungehinderte direkte Möglichkeit zur Kommunikation und Diskussion über die Anträge für die Mitgliederversammlung gegeben, welche Anfang April verschickt wurden. Um rechtzeitig noch Anträges für die MV zu stellen. Ich hatte sofort versucht, Stephan auf dieses Problem hinzuweisen – seine Reaktion bestand darin, das Telefongespräch durch Abschalten zu unterbrechen… Aus allen diesen Gründen war es überdringlich geworden, meinen ersten Antrag vom 27.3.2015 am 22.4.2015 zu berichtigen.

Offensichtlich werden alle diese Fakten und mein Antrag weiter ignoriert. Und wenn in Punkt „Bericht des Präsidenten“, auf Seite 3, Punkt 6. „Kommunikation“ in Punkt „e“. geschrieben steht: „war in seiner ersten Variante nicht ganz elegant gelöst“, ist das schlichtweg eine Verdrehung der Fakten.. Das Beibehalten dieser „nicht ganz elegante Lösung“ (=Scheinforum) war nichts anders, als ein juristischer Taschenspielertrick. Die Verweigerung, unverzüglich ein echtes Forum einzurichten bzw. dies bis zum 11.5. hinauszuzögern, hat es den Mitgliedern wesentlich erschwert, im Forum zu kommunizieren, wie es die Satzung der ASV (gültig seit 2013!) erfordert. Damit war es unmöglich, fristgerecht (bis zum 11.5.) zeitgerecht allfällige Anträge für die Mitgliederversammlung für den 24.5. zu stellen (2-Wochenfrist!). Damit wurde den Mitgliedern ein wesentliches Mitgliedsrecht vorenthalten, was meiner Meinung die Möglichkeit öffnet, gegen die Beschlüsse mit einer Nichtigkeitsklage vorzugehen.

ZWEITER FEHLER

Fehlen von 2 Aussage in der Mitgliederversammlung:

Der Präsident des ASV hat mich nach der Abstimmung über meinen Antrag zur zukünftigen Mitwirkung an den erforderlichen Verbesserungen am Forum ausdrücklich eingeladen. Diese Einladung und meine Antwort fehlen im Protokoll. Es wird gebeten, das nachzuholen

Ich ersuche um Korrektur der Fehler im Protokoll.
Mit freundlichen Grüssen
Martin Pálffy

 

 

Das Verhältnis zwischen der ASV und dem Salemer Internatsverein – Ton und Musik, die stimmen müssen

Musik zwischen der ASV und dem Salemer Internatsverein – Ton und Musik, die stimmen müssen.
Wir haben eine Situation, die wir akzeptieren müssen. Fünf, hundert oder die schon fast viertausend Mitglieder der ASV dürfen in die Schulleitung Salems nicht hineinregieren. Wenn das möglich wäre, wäre die Schule Salem in Chaos schon lange untergegangen.
Allerdings brauchen die beiden Seiten einander. Die eine kann ohne die andere nicht (über)leben. Alleine sind sie nichts, gemeinsam können wir aber alles bewirken!
Es geht daher darum, eine Musik zu spielen, die aufeinander abgestimmt ist und die andere Seite respektiert.
Und diese Musik sorgsam zu pflegt. Dies ist sträflich unterlassen worden. Das muss sich ändern!
Wenn wir das nicht schaffen, wird Salem nicht überleben.
Es wird daher an den Verantwortlichen und allen Mitgliedern beider Seiten liegen, das zu berücksichtigen, jeder wie er kann. Und es ist kein gutes Spiel, wenn sich die Verantwortlihen abschotten und auf die anderen nicht hören wollen.
Denn die vielen Mitglieder der ASV und deren Umfeld, Freunde, Verwandte bringen der Schule einen Teil der Schüler, die sie brauchen – seit Jahrzehnten. Und sie wollen das. Und sie sollten es auch wollen können. Ohne Interesse und Kommunikation geht das aber nicht.
Denn aus der ASV rekrutieren sich die meisten Geldgeber, nicht alle, aber sehr viele. Ich persönlich weiss von solchen Geldgebern, die auch bereit sein werden, wieder Geld zu geben.
Allerdings: nur wenn die Musik spielt!

 

 

Diskussion vom 18.5.2015 schwerwiegende Missachtung von Mitgliedsrechten

Diskussion Soiné – Pálffy 18.5.2015 bis 23.5.2015 über „schwerwiegende Missachtung von Mitgliedsrechten durch Präsident Kloess“ zwischen M. Pálffy und S. Soiné „ccol down“ (ASV20170417-Teil)

1 .) Kurzfassung: siehe  Screenshot 18.5.2015 )

2 .) gesamte Diskussion:

„schwerwiegende Missachtung von Mitgliedsrechten“ durch den ASV-Präsidenten Stephan Kloess

18.May.2015 – 14:34
von
Martin Palffy

Lieber Stephan Kloess, warum hast Du 2 Jahre lang grundlegende Rechte der ASV Mitglieder missachtet ? Oder hast du sie gar verachtet, diese Rechte? Warum hast du die Statuten vom Mai 2013 nicht genau gelesen? Oder hast du sie nicht verstanden? Oder wolltest du sie vielleicht nicht verstehen? Und wahrhaben, dass die rd. 4.000 Mitglieder schon seit 2 Jahren (!) das Recht haben, an „Entscheidungen“ und dann auch an der „Beschlussfassung“ „in Textform“ „mitzuwirken“? ALLE, ja ALLE! Nicht nur die, die zur Mitgliederversammlung kommen, sondern auch die, die nicht kommen am grossen Tag der Entscheidung, am 24.5.2015, wenn die Anwesenden ihre Hände heben dürfen? Oder sollte man ihnen vielleicht gleich verbieten mitzubestimmen – und das Volk abschaffen L ? Ja, alle dürfen und sollten mitwirken, alle die „über die ganze Welt verteilt leben“ ? – wie das im § 7 der Satzung aus dem Jahr 2013 steht! Mitwirken – weisst du Stephan was das heisst „mitwirken“? Mitwirken heisst denken, spekulieren, laut träumen, diskutieren, Wünsche äussern (auch wenn sie nicht erfüllt werden können), frei von der Leber weg und ohne Kontrolle und ohne Befürchtung, ein Webmaster, oder gar ein Präsident könnte das kontrollieren, könnte an irgendeinem kleinen „unsichtbaren Schräubchen“ herumdrehen und könnte es beeinflussen, ob – oder zu welchen Zeitpunkt – ein unangenehmer oder unpassender Beitrag „freigestellt“ wird und erscheinen darf – oder ob er vielleicht überhaupt nicht erscheinen darf, wie etwa ein Beitrag von Martin Pálffy im Juni 2011 (siehe P.S. Nr. 2)? Und wie ist das mit der „Diskussion“, die erforderlich ist, um ein Mitgliedervotum machen zu können, nach § 9.2 (5) der Satzung? Hast du für den 24.5.2015 wirklich genug Zeit vorgesehen, zu diskutieren? Um einmal zu HÖREN, was die Mitglieder sagen wollen, was sie am Herzen haben? Oder will man das nicht zu lange hören müssen? Seit 2 Jahren hast du ihnen ihre satzungsmässigen Rechte vorenthalten, das zu sagen was sie sagen wollten! (s.u. P.S. Nr. 1). Viele von uns sind daher gespannt, wie lange wir uns in den Punkten 1 – 7 Dinge anhören müssen, die man ganz schnell abhandeln kann, schöne Reden, die man „ganz hinten“,  ansetzen hätte können ?

Und hast du bedacht, dass am 24.5.(1915) nur Punkte diskutiert werden dürfen, die in der Homepage im geschlossenen Mitgliederbereich entsprechend „diskutiert“ worden sind?? Denn dort steht das Wort: „UND“. Das Wort „UND“ heisst sowohl als auch! War es überhaupt möglich, eine angemessene Zeit lang fair zu diskutieren? War es das? Nein! Das war es nicht! Erinnerst du dich noch an unseren „telefonsichen Zusammenstoss“, als ich dir klarmachen wollte – Anfang April 2005 war das – dass das „Freistellen“ von Beiträgen im Forum nicht akzeptiert werden kann?? Nein das wolltest du nicht wahrhaben! Und als ich dich dann später noch einmal darauf hinzuweisen suchte, in einem weiterm unangenehmen Telefonat, hast du den Telefonhörer einfach abgelegt! Ja, du hast das Gespräch einfach abgebrochen! Tut man das als Präsident, der wiedergewählt werden möchte? Denn ist die Frage vielleicht erlaubt, ob überhaupt ein Mitgliedervotum rechtsgültig beschlossen werden kann? Kann man am 24.5. einen Beschluss fassen, – ohne vorherige angemessene Frist zu Diskussion? Eine „angemessene“ Frist! Auf einem Forum, das kein Forum war, ca. 5 Wochen hindurch? Auf einem Forum, das den Anschein erwecken wollte, „ein Forum“ zu sein, bei dem die Beiträge im Büro des Präsidenten – per Hand(!!) –zusammengebastelt werden mussten, irgendwie und teils nach tagelanger Verspätung? Das alles wolltest du nicht hören, als ich zu diesem Thema bei unserem Telefonat kam. Wir werden sehen. Ein Rechtsgutachten zu dieser Frage ist angeblich schon in Arbeit habe ich gehört. Denn: wenn Du gewollt hättest, hättest Du – mit entsprechendem Druck –Ende März innerhalb weniger Tage ein echtes Forumprogramm von einem Internetprofi bekommen können. Ein Forum, das man in die ASV Seite „mit wenigen Handriffen“ eines Spezialisten hätte integrieren können. Solche Programme gibt es heute schon „von der Stange“! Nein, du hast gewartet, bis wenige Stunden (!) vor Ablauf der 2-Wochenfrist (am 11.5.2015 um 24.00 Uhr) um noch einen Antrag zur Tagesordnung gem § 8 (3) unserer Satzung stellen zu können. Ein kleiner juristischer Supertrick! Ja, ein Trick. Denn jetzt kannst Du ja sagen, dass ein Forum da ist, ein echtes Forum! Wir haben ein echtes Forum hurra! Und du kannst sagen: die Mitglieder haben geschlafen, waren eben zu langsam – viel zu langsam, um auf diesem Forum zu diskutieren – um dann in einer Diskussion zu einem Ergebnis zu kommen, etwa einen Antrag zur Tagesordnung für den 24.5. noch schnell machen zu können, der berücksichtigt werden muss! Nun, sie sind eben zu langsam gewesen, die Mitglieder! Denn sie haben dazu immerhin 60 oder 80 Minuten  Zeit gehabt, das alles zu machen. Wer wird jetzt die fast 2 verlorenen Jahre verantworten, in denen das alles icht möglich war? Ich habe aus diesem Grund – bereits einige Tage vor dem 11.5. 2015 einen zweiten Antrag gestellt, damit ich dort noch eine wichtige Bitte aussprechen kann, an Mitglieder des ASV. Wir werden ja sehen ob das möglich ist, mit genug Zeit, nur um eine Bitte, die zu begründen sein wird, auszusprechen.
Ich freue mich schon auf Pfingsten!
Martin Pálffy Wien/Salzburg

P.S.Nr. 1: weit über tausend ASV Mitglieder sind daher ausgewichen auf Facebook und auf die „Pro Hohenfels-Site“ (die ich übrigens sehr empfehle zu lesen) mit angeblich 1,700 Teilnehmern, weil offensichtlich bei unserem Präsidenten, der die Medienarbeit im ASV zu verantworten hat, das Internet noch nicht angekommen ist.

P.S. Nr. 2: Auf zahlreichen Wunsch habe ich meinen alten (2011 „verschwundenen“) Forumbeitrag am Samstag, den 9.5.2015 um ca. 07.15 noch einmal ins Forum gesetzt. Doch er erschien dort gar nicht! Nein, er erschien auch nicht im neuen Forum! Nein, er wurde offensichtlich am 11.5.2015, 2 Tage später ins Archiv, in eine ungeordnete Ansammlung von Beiträgen gesteckt, nicht nach Themen geordnet, zum „alten Eisen gesteckt“ irgendwo ganz hinten zwischen den „uralten Beiträgen“ aus früheren Zeiten, die ja schon sooo lange Vergangenheit sind! Aus den alten Zeiten zwischen dem 27.3.2015 bis zum 11.5.2011! Deshalb Daher das alles ins Archiv – vergessen wir es einfach, diese „alten Sachen“. Oder steht da vielleicht etwas drin, was wichtig ist?? Vielleicht auch heute noch, nicht nur in der Vergangenheit 3 Tage vor der Achivierung – oder vor 4 Jahren im Juni 2011? Vielleicht sollte mach dort nachlesen und Fragen stellen: „was ist damals passiert“?

P.S.Nr. 3: bitte allfällige Satz- und Rechtschreibfehler zu entschuldigen. Ich bin alleine und niemand korrigiert meinen Text. Ich bitte auch, mir bis Pfingsten nicht zu schreiben, es fehlt die Zeit zu antworten. Wir können uns ja zu Pfingsten in Salem persönlich sprechen. Danke! Beitrag abgeschickt am 18.5.2015, ca. 14:35 Uhr
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18.May.2015 – 18:08

Stefan Soiné

„ccol down“

Lieber Martin,

ich finde Deine Vorwürfe vollkommen überzogen. Niemand wollte und will Diskussionen abschneiden, welche die „Angelegenheiten des Vereins“ betreffen. Wenn es dabei technische Unzulänglichkeiten gab, so spricht die Tatsache, dass sich außer Dir niemand darüber beschwert hat, nicht unbedingt dafür, dass sich viele Mitglieder „schwer in ihnen Mitgliederrechten mißachtet gefühlt haben“. Ich hoffe die Unzulänglichkeiten sind mittlerweile beseitigt, was ich mit diesem Beitrag gleich ausprobiere.

Was die Behinderung einer Diskussion betrifft, greifst Du zu weit und springst Du zu kurz. Wie Du der Satzung entnehmen kannst, darf das Mitgliedervotum in Pfingsttagungsjahren erst nach der Präsenzversammlung und unter Beifügung des Protokolls derselben erfolgen. Zwischen Versand der Stimmzettel (und des Protokolls der Mitgliederversammlung) und der Frist zur Rücksendung dieser Stimmzettel müssen 40 Kalendertage liegen. In diesem Zeitraum kann nach Lust und Laune diskutiert werden.

Dass, wie Du schreibst, am 24.5. in der Mitgliederversammlung nur Dinge diskutiert werden dürften, die zuvor im Forum der Homepage diskutiert wurden ist, mit Verlaub, „Quatsch“.

Fazit: Mein Vorschlag lautet „cool down“ und lass das Präsidium seine (im übrigen ehrenamtliche !!!) Arbeit machen und mäßige Dich in Deinen Anschuldigungen.

Mit herzlichen Grüßen Dein Stefan Soiné
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20.May.2015 – 14:03

Martin Palffy

Antwort an Stephan Soiné und an Stephan Kloess

Lieber Stephan Kloess,

mein Beitrag war eigentlich an Dich gerichtet, denn er betrifft Deine Präsidentschaft. Warum muss Stephan Soiné für Dich antworten? Hat er bei Dir das Sagen?

Meine Antwort lautet daher:

Lieber Stephan Soiné!

es geht hier nicht – wie Du schreibst – darum, ob jemand Diskussionen abschneiden wollte. Das habe ich nicht behauptet, sondern es geht darum, dass es im Forum nicht möglich sein darf, Kontrolle auszuüben! Zur Redefreiheit (lt. Verfassung), empfehle ich Dir daher, einen Juristen zu fragen, wie ein Rechtstaat zu funktionieren hat, und demnach auch jeder kleine Verein, auch die ASV! Und zu Deinen Erklärungen über einzelne Bestimmungen der Satzung und wie diese zu verstehen sind: wir sind hier nicht in einem Rechtsseminar, wo Du mich belehren brauchst!

Wir leben auch nicht mehr in einem Obrigkeitsstaat. Oder pflegst Du noch monarchisch- absolutistische Restvorstellungen, die Du in Deinen letzten beiden Jahren als Präsident bei der Handhabung eben dieses Forums praktiziert hast? Das erfolgte durch Absperren des Forums und einem mir am Telefon geäussertem vollständigem „Nichtwissen“, wer im Juni 2011 dafür verantwortlich war, dass mein kritischer Beitrag (gegen Deine Auferstehung als Präsident) auf wundersame Weise verschwand. Veit Fritsche wusste auch nichts davon – ich hab ihn gefragt. Und Du hast natürlich von gar nichts gewusst! Auslöser für meine Kritik war Deine beispiellose Hetzkampagne gegen Dr. Bueb! Sie war übrigens vergeblich, weil Deine Vorwürfe alle widerlegt wurden – eine für Dich unangenehme Wahrheit, die Du durch Lächeln, Negieren und Verharmlosen nicht Ungeschehen machen kannst!

Weiters geht es auch nicht darum, ob sich Mitglieder der ASV beschwert haben oder nicht – das glaube ich nicht einmal. Sondern es geht darum, dass die ASV Satzung – an der Du selbst mitgewirkt hast – von Stefan Kloess 2 Jahre lang missachtet wurde und es bei der Vorbereitung der Mitgliederversammlung – schon seit vielen Monaten – nicht berücksichtigt wurde, dass ein Forum erforderlich ist, das diesen Namen verdient! Nach Deiner Antwort drängt sich mir nun der Eindruck auf, dass nicht nur er sondern auch Du nicht wollten, das das Forum ein Forum im Sinne dieses Wortes ist! Das wird vielleicht für ihn zu persönlichen Konsequenzen bei der Wahl führen. Denn wer kann so einem Präsidenten noch vertrauen? Und das Wort wie „Quatsch“, lieber Stephan, hat bei einer Auseinandersetzung, bei der es um Sachthemen geht, nichts verloren. Bitte unterlasse in Zukunft derartige Aussagen, die ins Wirtshaus gehören, nicht in das ASV Forum.

Ich bitte Dich daher, meinen Forumbeitrag vom 18.Mai 2015 noch einmal zu lesen, ganz genau, und sachlich zu bleiben. Dann können wir hier gerne weiterdiskutieren – in gegenseitigen Respekt. Dafür ist das Forum da – nicht zum Wind machen.

Auch solltest Du sehr genau die Wiederholung meines gelöschten Beitrages vom Juni 2011 lesen (im Archiv des Forums auf Seite 2 ganz unten) der auf Deine oben erwähnte „Kampagne“ zurückzuführen war. Das ist brisant und wird auch in aller Zukunft – ohne Ende für Dich – überall Empörungen auslösen, wenn man erfahren wird, was damals wirklich passiert ist. Das wird auch nie aufhören, weil Angelegenheiten nach § 4 (5) unserer Satzung nicht der straf- und zivilrechtlichen Verjährung unterliegen, wie die üblichen Streitereien von denen Anwälte leben müssen. Hier gibt es nämlich kein Vergessen!

Und das alles darf auch nicht ohne Sanktion bleiben, denn die Salemer Prinzipien, an die Du Dich vielleicht erinnerst: Sauberkeit in Denken, Handeln und Reden sollten nicht nur in der ASV gelten, sondern auch im Internatsverein! Doch das ist alleine Sache des Internatvereins, der das zu lösen haben wird – uns in der ASV geht das ja nichts an!

Ich verweise daher nochmal auf das Lukaswort 12,1-3, das im Archiv zu lesen ist. Nicht übel, was man da lesen kann!
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23.May.2015 – 10:17

Stefan Soiné

Lieber Martin, Deine Beiträge

Lieber Martin, Deine Beiträge werden immer skurriler und immer weniger substantiiert. Leider kann ich auch nichts konstruktives erkennen. Dass Du das Forum als Frustsenke mißbrauchst, ist Deine Sache. Wenn Du mir aber verwehrst, mir die Mühe zu machen, Deinen wenig hilfreichen Beitrag ganz oben, in dem Du unseren Präsidenten Stephan Kloess angreifst, als ganz normales Mitglied zu kommentieren, darf man schon hinterfragen, was Deine Intention war, ein „offenes Forum“ zu fordern.. Brauchst Du eine Bühne zur Selbstdarstellung? Dass Stephan (Kloess) Dir nicht geantwortet hat, ist wohl seine Sache und hat mit meinem Beitrag nichts zu tun. Du gestattest mir allerdings (oder brauche ich da auch Deine hochwohllöbliche Genehmigung?), dass auch ich auf Deine Beiträge künftig nicht mehr antworten werde, weil ich meine Zeit lieber für konstruktive Unterstützung unserer Schule einsetzen möchte. Stefan Soiné

Ende

Kurzfassung: siehe  Screenshot 18.5.2015