Archiv der Kategorie: Antrag auf neue ASV-Satzung

Antwort auf einen offenen Brief von Curtis Briggs (revidiert)

Lieber Curtis,

für Deinen Brief danke ich Dir. Es wäre gut gewesen, wenn das ASV Präsidium und die Beiräte in den letzten 12 Monaten ihre Meinung auch offen und so „oft“  wie Du geäußert hätten. Sehr oft war es  bei Dir ja nicht, aber immerhin einmal ist mehr als nie!

Du hast das gemacht, hast immerhin begonnen zu kommunizieren und dafür gebührt Dir Respekt. Ich hoffe, dass Du nun auf die Reaktionen der Mitglieder auf Deinen Brief konkret eingehen wirst und zu kommunizieren beginnst. Denn darum geht es!

Denn ohne Kommunikation – mit Respekt – gibt es kein Miteinander. Nicht in Salem und nicht in der ASV. Und auseinanderdividieren kann man Salem und die ASV nicht, wie das im ASV Forum in den letzten 12 Monaten mehrmals thematisiert wurde.  Daher solltest Du – wenn Du schreibst – Dich vorher genau informieren, wenn Du dich äußerst.

Zu Deinem Verhältnis zur Respektierung der Meinung anderer  – egal wem gegenüber – habe ich allerdings eine andere Meinung als Du. In diesem Zusammenhang wirst Du auch die von Dir gegen mich erhobenen absurden Vorwürfe, die imAusschlussverfahren gegen mich (vergeblich) ins Feld geführt wurden, hier in Check Salem lesen können, wenn ich Zeit habe, die Dokumentation über den Prozess und das Ausschlussverfahren zusammen zu stellen.

Hoffentlich „treffen wir uns“ dann hier in CheckSalem – im inneren Bereich und können dann weiter kommunizieren!

Bis dahin viele Grüße

Martin

* Brief von Curtis Briggs (intern)

 

Einladung an Entscheidungsträger in der Schule Schloss Salem

Es scheint, dass manche Mitglieder in der ASV, des Internatsvereins und anderen Salemer Institutionen ihre Augen lieber zudrücken. Doch manches  „gehört“ auch zu  Salem – auch wenn das unangenehme Dinge sind . Wenn man aber Entscheidungen treffen muss und mitreden will, ist das nur möglich, wenn man möglichst viel weiß. An Sie geht daher meine höfliche Einladung, sich hier in CheckSalem.eu zu registrieren. Dort kann man einiges erfahren, was viele nicht wissen, Fakten, die nicht in die die Öffentlichkeit gehören. Ich habe mich außerordentlich bemüht, hier gewissenhaft Unterlagen zusammenzustellen und bin auch bereit, persönliche Anfragen zu beantworten, falls es dazu noch Fragen gibt.  Man wird – einmal in der Zukunft – nicht sagen sollen: ich habe das nicht gewusst.  

Dr. iur.Martin Pálffy
Wien/Salzburg
vormals ASV Beirat für Österreich,
Herausgeber von CheckSalem.eu
26.6.2016

 

ASV – Ausschluss des Robert Leicht, Antrag auf Durchführung eines Mitgliedervotums

Antrag vom 25.3.2016 an das ASV Präsidiums zur Durchführung eines Mitgliedervotums.

Bei diesem Antrag geht es darum, dass das ASV Präsidium den rechtzeitig eingebrachten Antrag eines Mitgliedes auf Durchführung eines Mitgliedervotums seit Monaten liegen lässt. Der Antrag wurde nicht erledigt sondern ignoriert.

(Siehe  das  E-Mail eines ASV Mitgliedes ! „Warum Votumantrag?“)

Wegen Nichterledigung dieses Antrages wurde beim Amtsgericht Überlingen eine Klage eingebracht, die am Donnerstag, den 23.6.2016 verhandelt werden sollte. Der Richter ist allerdings erkrankt, die Verhandlung konnte daher nicht durchgeführt werden.

Faktisch geht es aber darum – wie wir seit über einem Jahr erleben müssen – dass ein überaus brennendes Thema, das seit Jahren die Salemer Schule schwerstens belastet, durch Untätigkeit, Verzögern und Verweigerung von Kommunikation weiterhin auf die lange Bank geschoben werden soll.

Einen Berg von Problemen kann man aber nicht endlos unter den Teppich kehren.

Den gesamten Text des Antrages können berechtigte Personen mit Zutritt in den inneren dieser Homepage HIER lesen. Dafür ist eine Registrierung erforderlich, um – nach Freistellung, die innerhalb einiger Tage erfolgt – mit Hilfe des Passwortes in diesen „inneren Bereich“ zu gelangen.

Abschließend möchte ich auf das Mitgliedervotum zur Erneuerung unserer ASV Satzung hinweisen. Alle wichtigen Informationen dazu kann man mit einem Klick HIER erreichen.  An dieser Abstimmung können per Post (bis Ende Juni) oder per Fax (bis zum 4. Juli) können alle ASV Mitglieder teilnehmen. Bitte nehmt alle an dieser wichtigen Abstimmung teil.

(24.6.2016)

Inhaltsverzeichnis „Antrag auf Änderung der ASV Satzung“

INHALTSVERZEICHNIS

A.) Texte zur Änderung der ASV-Satzung kompiliert d.h. ohne Kommentar oder Meinungsäusserung des Herausgebers. Weiter unten in Punkt B.): mit persönlichen Empfehlungen des Herausgebers.

1 .) Zusammenfassung der 7 Teilänträge von Bolko von Katte
1b.) Kurzfassung im Telegrammstil  (1 1/2 Seiten)
2 .) Gegenüberstellung: derzeitige Satzung – neue Satzung, Antrag  von Bolko (Synopse)
3 .) Erste Stellungnahme (durch das ASV Präsidium)
4 .) Einwendungen  gegen die Anträge (durch das ASV Präsidium)
5 .) Erläuterungen zu den Votumsanträgen von Bolko
6.) Beiträge zu den Stellungnahmen des ASV Präsidiums zu den Anträgen von Bolko vom 8.6.2016 (kurzes persönl. Schreiben).
7.) Die derzeit gültige ASV Satzung
8.) Stimmzettel für Mitgliedervotum 2016 zum Ausdrucken. Bitte rechtzeitig abschicken (1 Blatt).

B.) persönliche Empfehlungen des Herausgebers

1.) Die beantragte Änderung unserer Satzung kann nur Erfolg haben, wenn 2/3 der abgegebenen Stimmen für die Änderungen gestimmt haben. Es geht daher darum, dass möglichst viele ASV Mitglieder, die mit dem derzeitigen Zustand  nicht zufrieden sind, an diesem Votum teilnehmen. Wer für eine Änderung plädiert, sollte es seinen ASV Freunden weitersagen und sie um Teilnahme an dem Votum bitten.

2.) Ein prinzipieller Grund für eine hohe Wahlbeteiligung:
je höher sie ausfällt  – einerlei wie das Votum ausgeht –  desto stärker wird die Meinung der ASV Mitglieder im Salemer Internatsverein ernst genommen werden. Denn nur dort fallen die Entscheidungen für die Schule Schloss Salem.
Die geringe Wahlbeteiligung von rd. 20 % beim Mitgliedervotum im Herbst 2015 war leider daher kein Ruhmesblatt für uns.

3.) Dringende Empfehlung : Es wird empfohlen, den STIMMZETTEL rechtzeitig per Post und eingeschrieben an die Geschäftsstelle der ASV zu schicken. Damit wird es möglich sein, wie in der Satzung vorgesehen, die korrekte Durchführung des Wahlvorganges im Nachhinein zu überprüfen. Eine Kontrolle wird allerdings nur möglich sein, wenn das Präsidium nach dem Votum interessierten Mitgliedern den ungehinderten Zugang in das Büro der ASV Geschäftsstelle (wie 2015 nach dem Votum verweigert wurde ) nicht ein weiteres Mal verhindert.

Kein Vertrauensbeweis in eine ASV Geschäftsführung und das Präsidium

Wenn 2015, nach der wichtigsten Wahl der ASV (für den Präsident, Vorstand und über 50 Beiräte) die Überprüfung der Wahlunterlagen durch Mitglieder der ASV faktisch unmöglich gemacht wird, ist das kein Vertrauensbeweis.

Es wurde mehrmals versucht, die Unterlagen nach der Wahl in der Geschäftsstelle einzusehen – das war nicht möglich. Nach § 9.2 (10) der ASV – Satzung ist diese Kontrolle ausdrücklich vorgesehen. Konsequenz der Verweigerung : das Vertrauen in ein Präsidium und die Geschäftsstelle ist weg. Angeblich verfügt die ASV über gar kein Büro! Eine „wirksame“ aber unzulässige Zermürbungstaktik, die man sich in Zukunft nicht gefallen lassen kann.

Siehe Korrepondenz:

Betreff: AW: ASV WG: Bürozeiten der Geschäftsstelle
Datum: Wed, 9 Sep 2015 13:18:21 +0200
Von: Kerstin Wackenhut <kerstin.wackenhut@altsalemer.de>
An: ‚Bolko von Katte‘ <bolko@vonkatte.de>
Kopie (CC): Daniela Seemann (E-Mail Adr.) , Dankwart von Schultzendorff (E-Mail Adr.),  Dr. Detlef Mäder (E-Mail Adr.), Stefan Sponé (E-Mail Adr.),Marc Buchholz (E-Mail Adr.) Stephan Kloess (E-Mail Adr.) [die E-Mail Adressen wurden auf Wunsch entfernt]

Hallo Bolko,

die Altsalemer Vereinigung verfügt in Saarbrücken weder über ein eigenes Büro, noch über eigenes Personal.
Also gibt es auch keine Büro- bzw. Öffnungszeiten. Es gibt deshalb auch keinen Publikums- oder Parteiverkehr.

Mit besten Grüßen

Kerstin Wackenhut

—————-

Von: Bolko von Katte [mailto:bolko@vonkatte.de]
Gesendet: Dienstag, 8. September 2015 15:23
An: ASV Geschäftsstelle <gs@altsalemer.de>
Betreff: Bürozeiten der Geschäftsstelle
Wichtigkeit: Hoch

Liebe Kerstin,
teile mir doch bitte die Bürozeiten bzw. die Öffnungszeiten der Geschäftsstelle der Altsalemer Vereinigung mit.
Herzliche Grüße
Bolko

Neufassung der ASV Satzung, Antrag Bolko von Katte – oder die Angst vor dem Volk

Die in Salem (in ASV und auch im IV) vorliegenden Einschwörungen auf Präsidium und Vorstand durch rigide Geheimhaltungsverpflichtungen eines kleinen Personenkreises sind Zeichen von Angst vor dem Wählervolk.

In der ASV hat das zu einer bedenklichen Spaltung geführt. Gesprächsverweigerung und Abschottung und der Versuch, unangenehme Themen durch Schweigen, Verweigerung zum Dialog und – jetzt besonders – durch Verzögern und Aussitzen dieser Änderungsvorschläge der Satzung zu lösen, sind die Folge. Die Handhabe des ASV Forums (jahrelange Sperre, Löschungen und Versuche, Kritiker los zu werden) war die Folge.

Ohne grundlegende Änderung der ASV Satzung, die besser heute als morgen mit Vernunft angegangen werden sollte, kann es keine Änderung in der ASV geben.

Der Versuch des ASV-Präsidiums, durch Verschieben, Verzögern und Einsetzung einer „Komission der Alten“ alles hinauszuzögern, ist offensichtlich. Eine breite und offene Diskussion ist jetzt dringend erforderlich und zwar überall wo möglich: im ASV Forum, in Pro Hohenfels, vor allem persönlich und telefonisch zwischen den Mitgliedern und auch hier in CheckSalem.eu – hier ganz ohne Zensur.

Ich bitte daher alle, der Einladung Bolko von Katte nachzukommen für eine Neufassung der ASV Satzung zu votieren.

Viele „SALEM-interne“ Informationen gibt es ab sofort hier im internen Bereich von CheckSalem zu lesen. Der Zugang ist nur für Mitglieder der ASV, IV, Kurt-Hahn Stiftung und dem Kuratorium möglich. Eine Registrierung zum Erhalt eines Passwortes ist dafür nötig. Sie gilt für ein Jahr und kann verlängert werden (siehe Nutzungsbestimmungen). Auch Kommentare sind willkommen.

Es geht darum, in Zukunft eine Kultur von Offenheit, Toleranz und Respekt vor dem Anderen neu zu finden. Salem ist den Versuch und der Mühe wert – wir haben es alle einmal hier gelernt.

Denn Demokratie muss immer wieder neu ver“dient“ werden: durch Engagement möglichst vieler und der Bereitschaft der Verantwortungsträger zu dienen – und nicht nur zu herrschen.

Für das Weitersagen an möglichst viele ASV Freunde danke ich!

 

1 .) Zusammenfassung aller 7 Anträge (PDF und Word-Version)

Zusammenfassung aller 7 Einzelanträge

  1. . Antrag von Bolko von Katte:

VOR dem 1. Antrag Bolkos wurde auf der Homepage der ASV bereits die Gegenstellungnahme des Präsidiums gegen diesen Antrag Nr. 1 veröffentlicht. Diese wurde jedem der folgenden 6 weiteren Anträgen noch einmal ident vorangestellt und ist also 7 Mal enthalten. Diese Gegenstellungnahme wird hier (in Check Salem) im Punkt „3 Allgemeine Stellungnahme des ASV Präsidiums gegen … “ veröffentlicht, allerdings nur einmal, ohne die 6 Wiederholungen.

 

Hier klicken PDF Version :  Zusammenfassung der 7 Anträge

Übersicht des Antrages.

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3 .) Allgemeine Stellungnahme (des ASV Präsidiums) gegen diesen Antrag

Allgemeine (allererste) Stellungnahme des ASV-Präsidiums. Diese Stellungnahme wurde allen 7 Anträgen vorangestellt ( 6 Mal wiederholt).

Liebe Altsalemerinnen, liebe Altsalemer, folgend nimmt das Präsidium der Altsalemer Vereinigung e.V. zu den Anträgen bzgl. einer Satzungsänderung Stellung und bittet Euch, die Satzung der Altsalemer Vereinigung e.V. zunächst so zu belassen wie sie ist (Stand: Juli 2013). Das Präsidium schlägt vor, eine 5-köpfige „Arbeitsgruppe Satzungsanpassung“ einzusetzen (2 Präsidiums- und 3 vom Beirat zu wählende Mitglieder, die auch Nicht-Beiratsmitglieder sein können), die sich der Überarbeitung einzelner Paragraphen der Satzung annimmt. Begründung: Unsere 2013 deutlich überarbeitete ASV-Satzung und die darin verankerten Strukturen haben sich seit mehr als 30 Jahren grundsätzlich bewährt. Es gibt aus unserer Sicht keinen Grund, diese grundlegend zu verändern. Die Mehrzahl der 7 beantragten Satzungsänderungen wollen die ASV von der Schule und dem Internatsverein trennen. Eine über Jahrzehnte gedeihliche Zusammenarbeit der Gremien würde in Zukunft so nicht mehr möglich sein.

Insbesondere sollen die Befugnisse des Präsidiums als Führungs- und Arbeitsorgan der Vereinigung massiv beschnitten werden. Stattdessen soll der – deutlich vergrößerte – Beirat mehr Entscheidungsbefugnisse übertragen bekommen. Es ist heute schon schwierig, Beiräte aus den Regionen zu gewinnen, die regelmäßig an den Beiratssitzungen teilnehmen, sich in die Themen ein- und laufend mitarbeiten [1]. Um die ASV ehrenamtlich erfolgreich zu führen, bedarf es eines aktiven, eng zusammenarbeitenden Präsidiums [2], das im Sinne des Vereins auch entscheiden kann. Anders ist die ASV mit ihren über 4.000 Mitgliedern professionell nicht zu führen. U. E. konterkarieren die Anträge eine bewährte Struktur und stellen den Beirat über das Präsidium. Dies ist u. E. durch das geltende Vereinsrecht nicht gedeckt; auch sind Haftungsfragen für den Vereinsvorstand/das Präsidium unter einer so veränderten Satzung nicht geklärt und bergen erhebliche Haftungsrisiken für die Verantwortlichen.

Schließlich beeinträchtigen einige Anträge den Vereinszweck. Hier ist insbesondere auf die traditionell gute Zusammenarbeit mit der Schule und den Internatsverein zu verweisen. Zweck der ASV ist u.a. die Aufrechterhaltung und Pflege eben dieses Verhältnisses, da nur dieser Einklang uns als Altsalemer die lebendige Verbindung zu unserer ehemaligen Schule sichert.

Die beantragten Änderungen beruhen nicht auf von einer Arbeitsgruppe erarbeiteten Vorschlägen. Vielmehr werden sie von einem einzelnen Mitglied eingebracht, das bisher in keinem der ASV-Gremien Verantwortung getragen hat, also die Verhältnisse, die es zu ändern beantragt, nicht im Einzelnen kennt und somit auch die gelebten Zusammenhänge der wesentlichen Inhalte der erst 2013 verabschiedeten ASV-Satzung leider nicht beurteilen kann.

Darüber hinaus sind die Anträge – so wie sie gestellt sind – inhaltlich unvollständig, da die Anträge wesentliche Inhalte nicht im Originaltext wiedergeben, so dass Inhalte aus dem Gesamtzusammenhang gerissen sind und einen falschen Eindruck erwecken können. Somit ist es aus unserer Sicht nicht möglich die Anträge neutral und objektiv zu beurteilen.

Wir als Präsidium können uns nicht vorstellen, unter den neuen beantragten Rahmenbedingungen erfolgreich zu arbeiten.

Wir schlagen vor, die ASV-Satzung von 2013 zunächst zu belassen und eine Arbeitsgruppe zu wählen, die Verbesserungsbedarf der bestehenden Satzung erarbeitet und dem Mitgliedervotum 2017 zur Abstimmung vorlegt. Mit freundlichen Grüßen Dr. Stephan Kloess ASV-Präsident

[1] So musste die für den 30.04.2016 geplante ASV Beiratssitzung abgesagt werden, weil von den 61 Beiratsmitgliedern lediglich 8 (ohne Mitglieder des Präsidiums) zugesagt haben. An der Beiratssitzung im Februar 2016 in München haben ausser dem Präsidium 15 Beiräte teilgenommen. [2] Seit der Pfingsttagung 2015 hat das Präsidium 18-mal getagt: 8 Telefonkonferenzen und 10-mal physisch vor Ort.

 

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4 .) Stellungnahme (des ASV-Präsidiums) gegen die Anträge Nr. 2 – Nr. 7.

Stellungnahmen des ASV Präsidiums (insgesamt 6) zu den Anträgen Nr. 2 – Nr. 7. Diese wurden nach den einzelnen Anträgen Bolkos hinzugefügt. An den Antrag Nr. 1 von Bolko wurde keine Stellungnahme hinzugefügt (nachgestellt), sondern wurde dieser dem Antrag vorausgestellt.

Hinzufügung zu Antrag Nr. 2 von Bolko durch das Präsidium:

Stellungnahme des ASV-Präsidiums zu Antrag von Bolko von Katte im Rahmen des Mitgliedervotum 2016 in Bezug auf die Aufgaben und Stellung der Mitgliedschaft Wir bitten die Mitglieder den Antrag aus folgenden Gründen abzulehnen:

  • Es ist nicht zielführend, Satzungsänderungen durch mehrere einzelne Anträge zu initiieren, weil, insbesondere falls einzelnen Anträgen zugestimmt und andere abgelehnt werden, eine inkonsistente Satzung entstehen kann.
  • Im Antrag für die Satzungsänderung sind nicht alle Streichungen und Veränderungen konsequent gekennzeichnet. Damit ist es den Mitgliedern kaum möglich zu erkennen, worüber sie konkret abstimmen.
  • Die ASV ist ein Förderverein für unsere gemeinsame Schule, der in seinem Ursprung nur solchen Schülern zugänglich war, die durch die Ausübung bestimmter Ämter während der Schulzeit, unter Beweis gestellt hatten, auch die Salemer Werte, nach außen reprä-sentieren zu können. Vor über 50 Jahren wurde die ASV im Einvernehmen mit unserer Schule für alle Altsalemer geöffnet. Seitdem sind wir als Altsalemer, der Schule zu vielen Veranstaltungen wie z.B. der Pfingsttagung willkommen, jedoch mit der Option der Schule, ehemalige Schüler, die der Schule unzuträglich sind, als Mitglieder in diesem Förderverein abzulehnen. Dieses harmonische Miteinander zwischen Schule und Altsalemer Vereinigung, würde durch die vorgeschlagene Satzungsänderung empfindlich gestört.
  • Ein Förderverein und die von ihm geförderte Institution, sollte die Hoheit darüber behalten, wen sie als Fördermitglied beheimatet und wen nicht. Der vorliegende Antrag führt zu einer Spaltung zwischen Schule und ASV, weil die Schule mit Sicherheit solchen ASV-Mitgliedern, die sie für unzuträglich hält, in Ausübung Ihres Hausrechtes, den Zugang zu den Schulstandorten verwehren wird, was wiederum, wegen des Gleichbehandlungsgrundsatzes im Vereinsrecht, dazu führen kann, dass künftig Veranstaltungen, wie z.B. die traditionelle Pfingsttagung, nicht mehr an den Schulstandorten stattfinden.
  • Die beantragte „Gütestelle“ als fünfköpfiges Schiedsgericht ist überflüssig und fern der Vereinsrealität. In den letzten 30 Jahren gab es keinen Fall, in welchem der Präsident, bzw. das Präsidium als Schiedsstelle angerufen wurde.

Stellungnahme des ASV-Präsidiums zu Antrag 2 von Bolko von Katte im Rahmen des Mitgliedervotum 2016 in Bezug auf den Aufgabenbereich des Beirates Wir bitten die Mitglieder den Antrag aus folgenden Gründen abzulehnen:

  • Es ist nicht zielführend, Satzungsänderungen durch mehrere einzelne Anträge zu initiieren, weil, insbesondere falls einzelnen Anträgen zugestimmt und andere abgelehnt werden, eine inkonsistente Satzung entstehen kann.
  • Im Antrag für die Satzungsänderung sind nicht alle Streichungen und Veränderungen konsequent gekennzeichnet. Damit ist es den Mitgliedern kaum möglich zu erkennen, worüber sie konkret abstimmen.
  • Der Änderungsantrag geht, jenseits aller Vereinsrealität, davon aus, dass in der ASV so tiefgreifend wichtige Entscheidungen getroffen würden, dass es erforderlich wäre, neben dem Mitgliedervotum als etabliertem Kontrollorgan des Präsidiums, den Beirat als „zweite Kammer“ zur Kontrolle und Überwachung des Präsidiums zu positionieren. Tatsächlich hat der Beirat die Funktion, die ehrenamtlichen Aufgaben des Präsidiums auf mehr Schultern zu verteilen, zu regionalisieren (Regionalbeiräte) und altersgruppengerecht zu gestalten (Jahrgangsbeiräte) um so „näher am Kunden zu sein“. Das gelingt mit der bewährten Satzungskonstellation.
  • Es ist realitätsfern anzunehmen, dass, wie im Änderungsantrag vorgesehen, ein Regionalbeirat „gegen“ das Präsidium die Mitglieder besser betreuen könnte. Es hat sich seit über 30 Jahren bewährt, dass die Regionalbeiräte und das Präsidium als Team antreten und nicht gegeneinander. Beide arbeiten Hand in Hand zum Wohle der Betreuung der Mitglieder.
  • Das vorgeschlagene Wahlverfahren geht davon aus, dass die Bewerber für das Amt des Regionalbeirates „Schlange stünden“. Tatsächlich bedarf es immer wieder großer Anstrengungen durch das prospektive Präsidium, geeignete Mitglieder zu motivieren, sich als Regionalbeirat zur Wahl zustellen. Dies auch, weil insbesondere die Organisation von Regionaltreffen nicht nur erheblichen persönlichen Einsatz erfordern, sondern auch erhebliche finanzielle Haftungsrisiken bergen.
  • Im Gründungsbuch des Bayerischen Brauerbundes von 1880 steht zu lesen. „Durch Einheit macht man kleine Dinge groß, durch Zwietracht wird man große Dinge los“. Der jetzt vorliegende Antrag auf Satzungsänderungen

Stellungnahme des ASV-Präsidiums zu Antrag 3 von Bolko von Katte im Rahmen des Mitgliedervotum 2016 in Bezug auf die Mitgliederversammlung Wir bitten die Mitglieder den Antrag aus folgenden Gründen abzulehnen:

  • Es ist nicht zielführend, Satzungsänderungen durch mehrere einzelne Anträge zu initiieren, weil, insbesondere falls einzelnen Anträgen zugestimmt und andere abgelehnt werden, eine inkonsistente Satzung entstehen kann.
  • Im Antrag für die Satzungsänderung sind nicht alle Streichungen und Veränderungen konsequent gekennzeichnet. Damit ist es den Mitgliedern kaum möglich zu erkennen, worüber sie konkret abstimmen.
  • Die Änderung ist überflüssig und verkompliziert lediglich die Willensbildung über Sachverhalte, indem ein einzelnes Mitglied geheime Abstimmung über Tagesordnungspunkte, die keine Gewissensentscheidungen darstellen, verlangen kann.
  • Der Antragsteil, nach welchem ein einzelnes Mitglied die Einzelentlastung der Mitglieder des Kollektivorgans Präsidium bewirken könnte, widerspricht der seit Jahren gelebten Vereinswirklichkeit, dass das Präsidium gemeinsam die Verantwortung für den Verein trägt.
  • Die Verkürzung der Frist zur Einreichung von Anträgen zur Ergänzung der Tagesordnung von 4 auf 2 Wochen hat keinen Nutzen, erzeugt jedoch ggf. einen enormen Zusatzaufwand, weil diese Änderungsanträge dann ja in den 2 Wochen vor der Pfingsttagung wiederum an alle ca. 4.000 Mitglieder versandt werden müssten.

Stellungnahme des ASV-Präsidiums zu Antrag 4 von Bolko von Katte im Rahmen des Mitgliedervotum 2016 in Bezug auf das Präsidium Wir bitten die Mitglieder den Antrag aus folgenden Gründen abzulehnen:

  • Es ist nicht zielführend, Satzungsänderungen durch mehrere einzelne Anträge zu initiieren, weil, insbesondere falls einzelnen Anträgen zugestimmt und andere abgelehnt werden, eine inkonsistente Satzung entstehen kann.
  • Im Antrag für die Satzungsänderung sind nicht alle Streichungen und Veränderungen konsequent gekennzeichnet. Damit ist es den Mitgliedern kaum möglich zu erkennen, worüber sie konkret abstimmen.
  • Der Änderungsantrag geht, jenseits aller Vereinsrealität, davon aus, dass in der ASV so tiefgreifend wichtige Entscheidungen getroffen würden, dass es erforderlich wäre, neben dem Mitgliedervotum als etabliertem Kontrollorgan des Präsidiums, den Beirat als „zweite Kammer“ zur Kontrolle und Überwachung des Präsidiums zu positionieren. Tatsächlich hat der Beirat die Funktion, die ehrenamtlichen Aufgaben des Präsidiums auf mehr Schultern zu verteilen, zu regionalisieren (Regionalbeiräte) und altersgruppengerecht zu gestalten (Jahrgangsbeiräte) um so „näher am Kunden zu sein“. Das gelingt mit der bewährten Satzungskonstellation besser.
  • Der, zumal in Ehrenämtern, wichtige Teamgedanke, dass die Mitglieder des Präsidiums ein Kollektivorgan bilden, das sich gegenseitig in der ehrenamtlichen Arbeit unterstützt, wird durch den Änderungsantrag torpediert. Es ist realitätsfern anzunehmen, dass ein „bunt zusammengewürfeltes“ Präsidium, dessen Mitglieder sich nicht vor der Wahl bereits verpflichtet haben, sich gegenseitig zu unterstützen, bessere Arbeit für die Mitglieder leisten soll, als ein Team, das sich als Liste zusammengefunden hat.
  • Jeder, der einmal ein zeitlich anspruchsvolles Ehrenamt bekleidet hat, weiß, dass es vorkommen kann, dass in der laufenden Wahlperiode gesundheitliche, familiäre oder berufliche Imponderabilien auftreten können, welche das ehrenamtliche Engagement stark beeinträchtigen können. Um so wichtiger ist deshalb hier, dass das Führungsorgan des Vereins sich als Team aufstellen lässt und begreift, so dass der temporäre Ausfall einzelner Präsidiumsmitglieder keinen merklichen Einfluss auf die Vereinsarbeit hat
  • Unter den im Antrag formulierten Bedingungen, werden sich kaum ernsthaft und dauerhaft engagierte Kandidaten finden lassen, um ein solch zeitlich und finanziell anspruchsvolles Amt, ehrenamtlich und ohne Aufwandsersatz auszuüben, wie das seit Jahrzehnten gute Übung ist. Damit wird das jahrzehntelang bewährte Fundament der ASV in Frage gestellt.

Stellungnahme des ASV-Präsidiums zu Antrag 5 von Bolko von Katte im Rahmen des Mitgliedervotum 2016 in Bezug auf das Mitgliedervotum Wir bitten die Mitglieder den Antrag aus folgenden Gründen abzulehnen:

  • Es ist nicht zielführend, Satzungsänderungen durch mehrere einzelne Anträge zu initiieren, weil, insbesondere falls einzelnen Anträgen zugestimmt und andere abgelehnt werden, eine inkonsistente Satzung entstehen kann.
  • Im Antrag für die Satzungsänderung sind nicht alle Streichungen und Veränderungen konsequent gekennzeichnet. Damit ist es den Mitgliedern kaum möglich zu erkennen, worüber sie konkret abstimmen.
  • Der Änderungsantrag geht, jenseits aller Vereinsrealität, davon aus, dass in der ASV so tiefgreifend wichtige Gewissensentscheidungen getroffen würden, dass es erforderlich wäre, beim Mitgliedervotum in geheimer Wahl, ähnlich wie bei Bundestagswahlen abzustimmen. Der durch eine geheime Wahl erforderliche finanzielle Zusatzaufwand, einerseits für den Verein, zu bezahlen durch alle Mitglieder und andererseits für das einzelne Mitglied beim Ablauf der Wahl, stehen in überhaupt keinem Verhältnis zur Bedeutung der Entscheidungen, welche in einem Idealverein wie der ASV überhaupt getroffen werden können.
  • Gleiches gilt für die beantragte Erfordernis der notariellen Überwachung der Wahl.
  • Die laut Antrag verkürzten Fristen beim Ablauf des Mitgliedervotums unterstellen, dass kein ASV-Mitglied wichtigeres zu tun hätte, als über Anträge, die ASV betreffend abzustimmen. Das verkennt die Vereinsrealität.

Stellungnahme des ASV-Präsidiums zu Antrag 6 von Bolko von Katte im Rahmen des Mitgliedervotum 2016 in Bezug auf die Anzahl der Kassenprüfer Wir bitten die Mitglieder den Antrag aus folgenden Gründen abzulehnen:

  • Es ist nicht zielführend, Satzungsänderungen durch mehrere einzelne Anträge zu initiieren, weil, insbesondere falls einzelnen Anträgen zugestimmt und andere abgelehnt werden, eine inkonsistente Satzung entstehen kann.
  • Im Antrag für die Satzungsänderung sind nicht alle Streichungen und Veränderungen konsequent gekennzeichnet. Damit ist es den Mitgliedern kaum möglich zu erkennen, worüber sie konkret abstimmen.
  • Die Forderung nach einem zweiten Kassenprüfer ist überflüssig und unbegründet. Bis zur Satzungsneufassung in 2013 gab es überhaupt keine Kassenprüfer, ohne dass es je Beanstandungen der Mitglieder in der Kassenführung gegeben hätte.
  • Der Kassenprüfer hat zwischen Ende des Geschäftsjahres und Erstattung seines Berichtes ca. 5 Monate Zeit, die Prüfung vorzunehmen. Da die Anzahl der Buchungsvorgänge höchst überschaubar und somit die Buchhaltung übersichtlich ist, gab es hier zu keiner Zeit Engpässe, welche das Erfordernis eines zweiten Kassenprüfers erkennen ließen.
  • Außerdem lässt der Änderungsantrag offen, ob im Falle der Verhinderung eines Prüfers, das Votum des anderen Prüfers ausreicht, um Entlastung des Präsidiums zu beantragen, so dass auch in dieser Konstellation keine Vertretung gesichert ist.

Stellungnahme des ASV-Präsidiums zu Antrag 7 von Bolko von Katte im Rahmen des Mitgliedervotum 2016 in Bezug auf Vereinheitlichung

Wir bitten die Mitglieder den Antrag aus folgenden Gründen abzulehnen:

  • Es ist nicht zielführend, Satzungsänderungen durch mehrere einzelne Anträge zu initiieren, weil, insbesondere falls einzelnen Anträgen zugestimmt und andere abgelehnt werden, eine inkonsistente Satzung entstehen kann.
  • Es gibt keinen bekannten Fall, in welchem die unterschiedlichen Benennungen in der Satzung zu Missverständnissen geführt hätten.
  • Dieser mögliche Uneinheitlichkeit der Benennung rechtfertigt nicht den mit eine Satzungsänderung einhergehenden Aufwand und die daraus resultierenden Kosten.

Stellungnahmen des ASV Präsidiums. Diese wurden jeweils nach den einzelnen Anträgen Bolkos hinzugefügt, übernommen am 1. Juni 2016. Dokument erstellt am 1.6.2016.

Ende

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